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Soloklettern


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28 Antworten in diesem Thema

#1 _Nordhesse_(Gast)

_Nordhesse_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 16 July 2005 - 22:35

Weil mir ein Kletterpartner fehlt, beabsichtige demnächst mal die eine oder andere alpine Klettertour (Kaiser, Dolomiten) solo zu machen. Schwierigkeit bis UIAA 3. Frage: Welche Sicherungstechnik bietet sich an, wenn man mal eine heikle Stelle von vielleicht 10 m überwinden muss. Hilft da ein Grigri?Vielen Dank

#2 _Jürgen_(Gast)

_Jürgen_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 17 July 2005 - 21:24

Hilft da ein Grigri?

Vielen Dank

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Nein! Wie willst denn das machen? Bei höheren Schwierigkeiten könnte ich Dir die eine oder andere Möglichkeit empfehlen, bei Dreiern würde ich sagen: Die sicherste Möglichkeit ist das Solo! Die üblichen Selbstsicherungsmöglichkeiten sind doch hinreichend bekannt, sie funktionieren allerdings nur bei Zwischensicherungen..... ;)

Ob Du bei einem Absturz im Dreier nun tot neben Deinem Grigri oder im Kar unten landest, ist doch da relativ egal..

#3 _Jobi_(Gast)

_Jobi_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 18 July 2005 - 08:50

Frage: Welche Sicherungstechnik bietet sich an, wenn man mal eine heikle Stelle von vielleicht 10 m überwinden muss. Hilft da ein Grigri?

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Doch, es hilft. Wenn Du Deine Adresse eingeritzt hast, kann man Dich später schneller identifizieren, auch wenn die Ausweispapiere zerfetzt und blutverschmiert sind. Geschickt plaziert ist er auch ein brauchbarer Klemmkeil - wenngleich es gewichtsmäßig leichtere Alternativen gibt. B)

Ansonsten kannst Du Dir kritische Einzelpassagen einfacher machen durch SkyHook, Sauschwanz und co - der GriGri bietet hierbei nur insofern Hilfe, als daß Du zB Gepäck zurücklassen und nach-haulen könntest, selbst hierfür ist das GriGri nicht ideal: Steigklemme und Rollen sind eher angesagt.

Techniken wie Sauschwanz verbal zu beschreiben birgt zwei Probleme: Eine saubere, verständliche Beschreibung ist sehr schwierig zu erstellen, im Gegensatz zur eher einfachen praktischen Demonstration. Zum zweiten solltest Du solche Techniken unter Aufsicht geübt haben, bevor Du damit auf den Berg losgehst...

...aus Deiner Anfrage kann ich nicht ersehen, ob Du Dich mit soetwas schon beschäftigt hast und nun nach sinnvoller Ergänzung suchst, oder ob Dir solcherlei unbekannt ist. Im zweiten Fall rate ich zu einer sehr sachten und vorsichtigen Annäherung an diese Sicherungstechniken - es wird Dein Leben davon abhängen!

#4 _bennibanni_(Gast)

_bennibanni_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 18 July 2005 - 10:16

Grigri? Häääääähhhhhh? Wat willstn damit? Kannste das mal genauer erläutern was dir das bringen soll auser ballast am Gurt? :o Ich würde dir auch eher zu Steigklemmen oder ganz konventionell Prusiktechniken raten.Naja ich würde es am gescheitesten nicht solo machen. Verstehe schon dein Problem ohne Partner aber eigentlich müsstest du doch in allen Sektionen Touren finden können.Viele Grüße und wenn ich in deinen Augen Sch**** gelabert habe dann ignoriere diesen Beitrag einfach.Benni

#5 _Jobi_(Gast)

_Jobi_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 18 July 2005 - 11:21

Naja ich würde es am gescheitesten nicht solo machen. Verstehe schon dein Problem ohne Partner [...]

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Och, also, das versteh ich schon, ist doch in den Dolis der Abstieg schon meist schwieriger als 3...
...wenn Du jede 3er Passage absichern möchtest, brauchst Du einen guten Schlafsack...

#6 _Nordhesse_(Gast)

_Nordhesse_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 18 July 2005 - 14:32

Danke für die vielen Beiträge. Ihr meint es ja sicherlich nur gut mit mir! Aber nach Risiken und Nebenwirkungen hatte ich gar nicht gefragt. Und wenn dem einen oder anderen meine Fragestellung dumm erscheint, dann habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt, oder ich bin halt so dumm. Dann helfen aber auch keine Medikamente geschweige denn ironisch verpackte Warnungen oder blutrünstige Drohkulissen. Jedenfalls bin ich kein Vabanque-Spieler.Ich wollte wirklich nur Tips und Hinweise zu den Sicherungsmöglichkeiten an schwierigen Einzelstellen haben. Weder im Internet noch in div. Literatur habe ich dazu etwas gefunden. Da ich bisher keine Erfahrungen damit gemacht habe, wäre ich für eine simple Erläuterung der einen oder anderen Sicheruntstechnik dankbar. Skyhook, Sauschwanz, Steigklemme, Rollen sagen mir (in der praktischen Anwendung) nichts. Oder könnt ihr mir dazu Literatur oder Fundstellen im WWW empfehlen?Ich denke, es ist besser, man fragt hier mal freundlich, als einfach drauf los zu klettern. Denn dass ich es mal (langsam und vorsichtig) angehen werde, ist fast sicher.

Bearbeitet von Nordhesse, 18 July 2005 - 14:45.


#7 _HansHornauer_(Gast)

_HansHornauer_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 18 July 2005 - 14:43

@ Nordhesse : was Du mit einem GriGri anstellen will ist in der Tat unklar. Vermutlich (?) beabsichtigst Du folgendes : ein Seilende an einem Fixpunkt befestigen, das Grigri am Gurt befestigen und weiterklettern, dabei Zug um Zug Seil ausgeben, irgendwann an einem zweiten Fixpunkt Halt machen, zurück und das ganze Zeug incl. etwaiger Zwischensicherungen wieder einsammeln, usw. .Am grünen Tisch funktioniert das, allerdings sind etwaige Stürze wenig dynamisch und erfordern deshalb perfekte Fixpunkte ( inkl. Zwischensicherungen ). Ob Du ausgerechnet in den Dolomiten solche (vor-) findest, möchte ich bezweifeln. Ob es alternativ zum Grigri dynamischere Methoden gibt bin ich im Moment überfragt - Soloklettern hat mich noch nie interessiert. Zwischen den Zeilen lese ich heraus, daß Du nicht der Welt erfahrenerster Kletterer bist. Die Handhabung von Selbstsicherungen ( im Vorstieg ) ist wesentlich heikler als etwa die Sicherung eines Seilpartners. Nur aus Mangel an Seilpartnern das Pferd von hinten aufzäumen zu wollen und ohne umfassende Erfahrung und Routine in die gefährlichste Spielart des Kletterns einzusteigen - ich möchte Dir dringend abraten. Anstatt ins Probieren dubioser Sicherungsmethoden solltest Du lieber Gedanken in "wie komme ich zu Kletterpartnern" investieren.Was die Kletterszene Nordhessens betrifft bin ich nicht mehr am Laufenden. Ob Manfred der letzte alpine Haudegen ist - oder ob es noch viele davon gibt - keine Ahnung. Aber Kletterer muß es genügend geben ...ciao, Hans@ Jürgen : offensichtlich sind die Selbstsicherungsmethoden die Du meinst, nicht hinreichend bekannt. Würde Nordhesse hier sonst posten? Und wieso das nur mit Zwischensicherungen funktionieren soll, bleibt Dein Geheimnis. - ich versteh' es jedenfalls nicht.@ bennibanni : was in drei Teufels Namen hat Dich eigentlich geritten, zu Prusik oder Steigklemmen zu raten ? Mit dem Zusatz "wenn's nicht gefällt - forget it" ist es nicht getan : vor Nachahmung solchen gefährlichen Unfugs bitte die Finger lassen !@Jobi : wenn man Scherzchen und Nicht-Antworten abzieht ....

#8 _Nordhesse_(Gast)

_Nordhesse_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 18 July 2005 - 14:57

Hans ich danke dir für den sachlichen Beitrag. Du hast meine Intention mit dem Grigri richtig verstanden. Es ist wohl wirklich nicht das Richtige, zumal die Klemmfunktion in schwierigen Situationen wirklich nicht sehr zuverlässig sein dürfte. Wenn man diese Sicherungsweise mit Steigklemme ausführt, ist das dann nicht hinreichend sicher?Ich bin wirklich nicht der Welt erfahrendster Kletterer. Aber ich klettere sei vielen Jahren alpin im Vorstieg. Trotzdem bin ich sehr vorsichtig, was die Selbsteinschätzung angeht. Deshalb ja auch meine Fragen.Ich habe schon ausreichend Kletterpartner. Da ich aber hin und wieder auch ohne diese im Gebirge bin, reizt es mich halt. Aber eure Warnungen verhallen bei mir nicht ungehört. DANKE dafür noch einmal

#9 _climby_(Gast)

_climby_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 18 July 2005 - 15:53

Meines Erachtens war in alten Alpinlehrplan Felsklettern (also dem kleinen, nicht im Neuen im A4-Format) eine Beschreibung drin, wie man sich selbst über kurze Stellen sichert (Aber bitte nicht festnageln, vielleicht habe ich es auch schon woanders gelesen). Vielleicht findest Du ihn noch in einer Biblothek, alternativ ebay!Dazu muss man, wie Hans bereits schrieb, die Stelle 3 mal begehen, also 2 mal rauf und einmal runter. Nötig ist dazu die doppelte Seillänge und natürlich mindestens genauso soviel Sicherungszeug wie fürs normale Seilschaftsklettern.Ich habs selbst noch nie versucht und hab's auch nicht vor.Viele Liebe Grüße von climby

#10 _cliffhanger_(Gast)

_cliffhanger_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 18 July 2005 - 18:52

Hans
ich danke dir für den sachlichen Beitrag. Du hast meine Intention mit dem Grigri richtig verstanden. Es ist wohl wirklich nicht das Richtige, zumal die Klemmfunktion in schwierigen Situationen wirklich nicht sehr zuverlässig sein dürfte.

Wenn man diese Sicherungsweise mit Steigklemme ausführt, ist das dann nicht hinreichend sicher?

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nein!
erstens hat eine steigklemme im gegensatz zum grigri den nachteil, dass sie das seil wirklich nur in EINER richtung durchlässt. während du beim grigri bei nicht-belastung seil nachziehen kannst, macht die steigklemme bei so einer aktion gnadenlos zu. um aber mit der steigklemme am von unten kommenden seil zu klettern, kommst du aber in das dilemma, dass die richtung, in der zum klettern seil durchlaufen muss, dieselbe richtung ist, in der auch beim sturz seil durchläuft. das heißt, entweder du hast null bremswirkung, oder du hängst das seil so herum in die klemme, dass sie auch beim aufsteigen blockiert. das nötigt dich aber dazu, die klemme ständig aus dem seil zu nehmen und einige zentimeter weiter oben wieder einzuhängen, was aber den begriff "sichern" ad absurdum führt, weil du zum umhängen jedes mal ungesichert. so etwas wie kletterfluss kann dabei überhaupt nicht mehr zustandekommen, noch dazu wenn du das ganze in den schwierigeren stellen machen willst, wo man ja sowieso schon zu viel mit dem klettern zu tun hat, um auch noch eine oder sogar beide hände zum basteln an der sicherung frei zu bekommen.
zweitens würde eine steigklemme schon wegen ihrer konzeption (sie soll das aufsteigen am seil und nicht das selbstsichern ermöglichen. und zum aufsteigen bietet es sich an, möglichst keinen seildurchlauf in blockierrichtung zu haben) noch härter "sichern" als das grigri, was die belastung auf die zwischensicherungen weiter erhöhen würde.


sagt mir, wenn ich mich irre, aber alle mir bekannten varianten des solo-kletterns mit steigklemme benötigen ein oberhalb des kletterers fixiertes seil. und wenn du schon mal soweit bist, dass du dir oben ein seil einhängen kannst, hat sich logischerweise das problem schon erledigt.
auch kann ich mir jetzt unter aufbringung all meines physikalischen und mechanischen verständnisses nicht mal theoretisch einen aufbau zurechtbasteln, der es erlauben würde, mit einer steigklemme als sicherung vorzusteigen.

#11 _Jobi_(Gast)

_Jobi_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 19 July 2005 - 05:57

Wenn man diese Sicherungsweise mit Steigklemme ausführt, ist das dann nicht hinreichend sicher?

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nein!
[...]sagt mir, wenn ich mich irre, aber alle mir bekannten varianten des solo-kletterns mit steigklemme benötigen ein oberhalb des kletterers fixiertes seil.[...]

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Absolute Zustimmung, das Thema Steigklemme/Rolle hatte ich nur zum haulen aufgebracht. (Und war @Hans sachlich und ernst gemeint)
Ergänzend zu cliffs Ausführung möchte ich noch einbringen, daß der Fangstoß beim Sturz in eine Steigklemme - weil nicht dynamisch - erheblich höher ist und damit ein Vielfaches der Belastung auf die Zwischensicherungen bewirkt. Damit scheiden alle mobilen Zwischensicherungen und die Hälfte der vorgefundenen aus...

Ebenfalls sachlich und ernst gemeint das Thema "Sauschwanz" - oder alle angrenzenden Techniken, denn da gibt es noch mehr. Allesamt technisches Klettern. Du musst hierzu vor dem Einbindeknoten ein paar Meter Seil übrig lassen und Sicherungspunkte alle 2m finden/legen. Aus der gesicherten Position heraus wird das lange Seilende durch den nächsten Sicherungspunkt geführt und daran gezogen: hierdurch ziehst Du dich bis zu jenem nächsten Sicherungspunkt hoch. Dann Selbstsicherung zum Fixieren, unteren Sicherungspunkt auflösen, neuen Sicherungspunkt etwas oberhalb einbringen und das ganze wiederholen.

Ich versuche mal etwas sprechendere Quellen im WEB aufzutun, da ich von meiner privaten "Bibliothek" ein paar hundert km entfernt bin. Aber nochmals der Hinweis, der nicht scherzhaft gemeint war: Wer solche Techniken nicht schon geübt hat - also Seilaufbauten aller Art recht gut beherscht - sollte sich gut Überlegen, ob er diesem bruchstückhaften Wissen sein Leben anvertraut! Damit Hans wieder mit mir schimpfen kann: Da kletter ich doch noch lieber in Sachsen ;) *fg*

Bearbeitet von Jobi, 19 July 2005 - 06:08.


#12 _HawkeyePBF_(Gast)

_HawkeyePBF_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 19 July 2005 - 08:58

Es gibt noch die Möglichkeit,sich solo im Vorstieg mit der hierzulande ziemlich unbekannten Robotbremse zu sichern.
Das hat Bonatti vor 40 Jahren bei seiner legendären Ertsbegehung des Dru-Sw-Pfeilers gemacht.
ABER: Ich habe das Teil hier seit Jahren in keinem noch so gut sortierten Bergsportgeschäft gesehn; zu bekommen ist es eher in Italien.
Wie das genau gehen soll, müsste ich auch in der Gebrauchsanweisung nachschauen.
Vor allem:
Der Fangstoss wird sehr hart, da das Gerät praktisch eine statische Sicherung ist.
Und wie schon oben gesagt: Du gehst den ganzen Weg dreimal.

Ich verwende die Bremse überaus gern zum gleichzeitigen Sichern von zwei Nachsteigern oder fallweise mal als Rücklaufsperre im Flaschenzug.

#13 _Abt_(Gast)

_Abt_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 19 July 2005 - 10:50

Hallo allerseits! Es gibt das hier: http://www.wrenindus...loistmanual.pdf Habe es noch nie life gesehen und kenne auch niemanden, der es benutzt hätte. Ist auch in Europa nicht erhältlich, weil nicht EN-zertifiziert (so dürften eigentlich auch in Italien keine ähnlichen Geräte ohne Zulassung verkauft werden). Wie man drankommt, ob es sinnvoll ist, weiß ich nicht. Grüße, Abt

#14 _marcus70_(Gast)

_marcus70_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 19 July 2005 - 15:00

Hallo allerseits!

Es gibt das hier:

http://www.wrenindus...loistmanual.pdf

Habe es noch nie life gesehen und kenne auch niemanden, der es benutzt hätte.

Ist auch in Europa nicht erhältlich, weil nicht EN-zertifiziert (so dürften eigentlich auch in Italien keine ähnlichen Geräte ohne Zulassung verkauft werden).

Wie man drankommt, ob es sinnvoll ist, weiß ich nicht.

Grüße,
Abt

<{POST_SNAPBACK}>


hallo abt,
das ist ja interessant, habe im januar in spanien nen norwegischen solokletterer kenengelernt der genau dieses teil benutzt hat. hat blendend funktioniert, allerdings war die wand "nur" 35 m hoch und es gab bohrhaken nach spätestens 3,5 m. funktioniert hat es aber auch blendend. der aufbau war wie oben beschrieben mit grigri. seilende unten fixieren, lossteigen. hab aber keinerlei erfahrung damit, muss aber zugeben dass es sehr interessant war.

#15 _HawkeyePBF_(Gast)

_HawkeyePBF_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 19 July 2005 - 16:07

Noi, das ist nicht das Gerät das ich meine. :unsure:

#16 _Jobi_(Gast)

_Jobi_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 20 July 2005 - 07:48

Es gibt das hier:
http://www.wrenindus...loistmanual.pdf

<{POST_SNAPBACK}>

[...]der aufbau war wie oben beschrieben mit grigri. seilende unten fixieren, lossteigen.[...]

<{POST_SNAPBACK}>

Das klingt schwer nach einem Gerät ähnlich der Steigklemme und hilft nicht im Vorstieg..? Das entsprchende Kapitel in der Instruction ist ja weitestgehend inhaltsfrei...

Bearbeitet von Jobi, 20 July 2005 - 07:53.


#17 _bennibanni_(Gast)

_bennibanni_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 20 July 2005 - 12:45

@Jobi: Keine Angst ich weiß schon wie es in den Dolo's zugeht und verstehe auch sein Problem <_< aber ich mag es einfach mit jemandem zusammen zu klettern. Ich habe schon die eine oder andere Tour solo gemacht und es auch nicht bereut es war wunderschön aber ich mag es einfach mehr in der Gruppe zu gehen. Also verstehe mich bitte nicht falsch es sollte auch keine persönliche Kritik oder Zweifel an bekannten Sicherungstechniken sein. Ich kenne eigentlich nur Seilgeländer bzw. Fixseile aber ich weiß nicht ob die dir wirklich weiterhelfen. Außerdem musst du dazu das Seil befestigen. Das heißt Stelle mehrfach passieren. P.S. Ich habe einen guten Schlafsack!!! :D

#18 _climby_(Gast)

_climby_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 20 July 2005 - 13:55

Das klingt schwer nach einem Gerät ähnlich der Steigklemme und hilft nicht im Vorstieg..? Das entsprchende Kapitel in der Instruction ist ja weitestgehend inhaltsfrei...

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Das sehe ich nicht so!
Das beschriebene Gerät geht meines Erachtens nur für den Vorstieg und so ist es auch dargestellt. Ein Problem entsteht eher, wenn man mit dem Kopf nach unten fällt oder hängen sollte, dass macht der Soloist offensichtlich wieder auf.

Meines Erachtens die beste Lösung zum Solo sichern. Trotzdem würde ich es nicht benutzen.

Viele Liebe Grüße von climby

#19 _climby_(Gast)

_climby_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 20 July 2005 - 14:09

Ich habe die ganze Website nochmal angeschaut. Es gibt dort gleich 3 Hilfsmittel zum Soloklettern:

Wrenindustries

Unter folgendem Link gibt es dann sogar eine deutsche Übersetzung dem weiteren Sicherungsgerät, dem Silent Partner:

Übersetzung Silent Partner

Da es dort heißt IMPORTATION EXCLUSIVE EN EUROPE POUR: scheint dieser Laden in Genf, der Einzige auf dem Kontinent zu sein, der den Silent Partner vertreibt, allerdings zu einem immens hohen Preis: 540,- CHF (Schweizer Franken, grob 360,- €). Siehe folgende Links:

Gr Spéléo - Shop
Silent Partner

Viele Liebe Grüße von climby

Bearbeitet von climby, 20 July 2005 - 14:12.


#20 _Paul_(Gast)

_Paul_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 09 September 2005 - 20:50

Googlt mal unter Tre sirius klettern , oder so.Die TRE Bremse ist ähnlich wie die alte Stichbremse nur dass sie selbständig sperrt, und über einen art Kipphebel wieder entriegelt wird, aber schee langsam.Das Seil läßt sich in beiden Richtung ziehen.was haltet ihr davon?Ich benutze das Ding fürs Sichern und Abseilen, isch hald a bissle gewöhnungsbedürftigmfgpaul

Bearbeitet von Paul, 09 September 2005 - 20:58.