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Muskelschmerzen im gesamten Bein, Tips und Therapie gesucht


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28 Antworten in diesem Thema

#1 _alp-traum_(Gast)

_alp-traum_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 08 May 2010 - 14:10

Hallo zusammen,vor drei Wochen etwa bekam ich Muskelschmerzen in der Wadenmuskulatur an beiden Beinen. Die Schmerzen variieren in ihrer Stärke, manchmal ist ein leichtes Kribbeln oder Brennen, mal schon im Ruhezustand mal nur bei Belastung, nachdem ich gestern kurz zur U-Bahn gesprintet bin wurde es wieder richtig schlimm. Einige Tage fing ich schon an zu humpeln, dann wurde es wieder besser oder wieder schlechter. In die Berge traue ich mich bislang nicht, zumal es häufig schon auf dem Weg zur Bushaltestelle weh tut.An dem Wochenende, nach dem der Schmerz erstmalig auftrat, war ich viel unterwegs, Freitag langer Abendspaziergang ca. 14 km, Sa 900 Höhenmeter und So 750 Höhenmeter. Das ist aber mein ganz normales Pensum. Die Wochenenden davor war ich mehr unterwegs Ostern waren es ca. 3000 Höhenmeter. Ich bin 12 Monate im Jahr, viel am Wandern bzw. bin mit Schneeschuhen unterwegs und das seit ca. 2 Jahren. Gut, ich habe von Januar bis April mich nicht geschont, aber nie so dass ich Muskelkater hatte. Der Orthopäde - einer der selbst Bergsteiger ist und 1. Vorsitzender von der Sektion Oberland - hat bislang nichts feststellen können, keinen Muskelfaserriss, keine Sehnen- oder Bänderverletzung, keine hervortretenden Venen, auch auf Trombose oder Rheuma deutet nichts hin. Die Lendenwirbelsäule ist gut in Schuss. Ein Zinkverband hat ein bisschen den Schmerz gelindert, Ibuprofen-Granulat bewirkt nicht wirklich etwas. Auch mit Elektrolytgetränken habe ich schon rumprobiert.Eine psychische Ursache will ich nicht gänzlich von der Hand weisen. Aber warum sollte ich dann Schmerzen bei etwas bekommen, woran mir so viel liegt wie beim Bergsport. Extrem formuliert, könnte man sagen ich lebe für die Berge oder habe gelebt. Es fällt mir schwer, mir ein anderes liebstes Hobby zu suchen, wo mir Sport, Natur und eine gute Zeit mit Freunden in den Bergen, sehr gut getan haben.Hat jemand von Euch ähnliche Beschwerden gehabt oder immer noch damit zu kämpfen? Wer kann mir ein paar Tips oder sogar Möglichkeiten zur Therapie geben? Ich freue mich über die eine oder andere Anregung. Beste Grüße, Björn

#2 _Bergfex_1967_(Gast)

_Bergfex_1967_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 08 May 2010 - 19:28

Servus alp-traum, des ist ja wirklich ein Alptraum......Aber ich denke, das ist ein Problem, bei dem Dir hier wenig weitergeholfen werden kann - denn da, ist es besser, ärztlichen Rat einzuholen......Ich bin kein Arzt aber wende Dich bitte an einen Sportmediziner, denn die sind da wohl am besten für solche Fragen die Anlaufstelle....Gute Besserung!!!

#3 _Pleissen_(Gast)

_Pleissen_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 09 May 2010 - 09:46

Hast Du Deine Ernährung umgestellt?Schuhe schief gelaufen?Und mal evtl. ganz blöd gefragt: Nimmst Du neuerdings Medikamente, wie z.B. Cholesterin-Senker? Die können sich erheblich auf die Muskulatur auswirken!LG aus B

#4 _alp-traum_(Gast)

_alp-traum_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 09 May 2010 - 10:49

Hast Du Deine Ernährung umgestellt? Schuhe schief gelaufen? Und mal evtl. ganz blöd gefragt: Nimmst Du neuerdings Medikamente, wie z.B. Cholesterin-Senker? Die können sich erheblich auf die Muskulatur auswirken! LG aus B

Danke schon mal für Eure Antworten, das mit den Schuhen schief gelaufen, könnte eine Anregung sein, zumal ich die Absätze bei anderen Schuhen häufig schief ablaufe. Neue Medikamente nehme ich nicht ein und an der Ernährung habe ich auch nichts groß umgestellt außer dass ich vielleicht etwas weniger Fleisch esse momentan, aber das dürfte ja nicht schaden. @ Stammgast, den guten Orthopäden bzw. Sportmediziner habe ich denke ich. www.treibel-bergmed.de Beste Grüße, Björn

#5 _Bergfex_1967_(Gast)

_Bergfex_1967_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 09 May 2010 - 11:05

@ Stammgast, den guten Orthopäden bzw. Sportmediziner habe ich denke ich. www.treibel-bergmed.de

^^@Stammgast ist mein Forenstatus - immer noch der Helmuth *sfg* Wenn Deine Schuhe schiefgelaufen sind, dann rate ich diese dringend zum Schuhdoktor zu bringen oder neue beschaffen....... Nix ist schlimmer, wenn ein Schuh den Dienst versagt....... Björn, ich würde aber doch mal einen Spezialisten mal zu Rate ziehen, dann ist wenigstens Klarheit - und mit der Ernährung, das muss jeder selbst entscheiden, da gibts keine Richtlinie, denn jeder Körper ist anders und kann nicht verallgemeinert werden...... Lass mal wieder was lesen über Deinen Erfolg... Gruaß aus München Nord

#6 _Pleissen_(Gast)

_Pleissen_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 09 May 2010 - 18:30

@Bergfex,da hast Du mich evtl. falsch verstanden mit der Ernährungsumstellung.Es kommt nicht selten vor, daß Leute z.B. radikal versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren und ihre Ernährung umstellen, verringern, einseitig wird. Die körperlichen Leistungen bleiben aber gleich oder werden sogar noch erhöht. Da kann es schon einmal zu Mangelerscheinungen kommen, z.B. können Magnesium oder Eisen fehlen.Das kann aber mittels eines Blutbildes wohl recht einfach geprüft werden, der Hausarzt hilft gerne weiter!Bei mir war es einfach so, daß ich einfach mal zu schwer wurde - und auch nicht jünger. Da macht der Muskel auch gerne mal früher dicht!Und die schiefen Absätze, da würde aber auch dran bleiben. Nicht alles macht sich sofort bemerkbar, aber irgendwann kommt die Quittung. Es können natürlich auch einige Komponenten zusammen kommen (Ernährung, langfristige Fehlbelastung - Schuhe- etc.)Bin kein Arzt, durch viel Sport über das ganze Leben habe ich aber so einiges mitgemacht :)

#7 _Lampi_(Gast)

_Lampi_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 22 May 2010 - 20:54

Hast Du Deine Ernährung umgestellt?

außer dass ich vielleicht etwas weniger Fleisch esse momentan, aber das dürfte ja nicht schaden.


    [*]Eisenmangel mal untersuchen lassen?
    [*]Noch ausreichend andere Eiweißquellen?
    [/list]

#8 _vagabundin_(Gast)

_vagabundin_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 25 May 2010 - 22:31

Hi Björn,Evtl. kommt es von der Wirbelsäule. Die Nerven, die auch die Beinmuskulatur versorgen, zweigen im unteren Teil des Rückenmarkes ab und treten zwischen den Wirbeln aus. Hier könnten sie z.B. schon mal leicht gequetscht werden. Gerade Kribbeln in den Beinen ist z.B. ein Symptom bei einem Bandscheibenvorfall. Wenn deine Schuhe so krass abgelaufen sind, kanns auch ein Beckenschiefstand sein. AUch hier und im weiteren Verlauf des Beines gibts immer wieder Engstellen für die Nerven...Ich würde auf jeden Fall mal zu einem Neurologen gehen, denn es gibt verschiedene neurologische Geschichten, die ähnliche Symptome aufweisen.Wie gehts denn inzwischen?GrüßeVagabundin

Bearbeitet von vagabundin, 25 May 2010 - 22:33.


#9 _alp-traum_(Gast)

_alp-traum_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 26 May 2010 - 17:07

Hallo zusammen,vielen Dank noch einmal für die guten Vorschläge. Den Neurologen habe ich inzwischen schon aufgesucht mit dem einzigen Ergebnis, dass mir in Bezug auf die Nerven absolut nichts fehlt. Dabei gehen die Schmerzen mit mal mehr mal weniger starker Intensität weiter. An Wandern oder ähnliches ist jedoch nicht zu denken, da schon sehr wenig Bewegung wieder starke Schmerzen verursacht.Morgen habe ich einen Termin beim Angiologen. Auch ne Überweisung zur Kernspin-Tomographie habe ich inzwischen. Langsam entdecke ich dass das Leben auch ohne Berge und wandern seine schönen Seiten hat und entwickle neue Hobbys. So habe ich mir das zwar nicht vorgestellt, ist aber immerhin ne Lösung nicht ständig an die Schmerzen zu denken und ständig nur den schönen Bergtouren der letzten zwei Jahre nachzutrauern.Gleichzeitig meine Ermutigung. Macht die Touren, die ihr wirklich wollt, solange Euer Körper fit ist. Also warum sich nicht den einen oder anderen Traum schon jetzt erfüllen. Ich hätte gerne mal auf dem Teide gestanden... So denn hoffentlich die Besserung eintritt, wird es später nachgeholt.

#10 _Sonja_(Gast)

_Sonja_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 27 May 2010 - 11:06

Hallo zusammen, vor drei Wochen etwa bekam ich Muskelschmerzen in der Wadenmuskulatur an beiden Beinen. Die Schmerzen variieren in ihrer Stärke, manchmal ist ein leichtes Kribbeln oder Brennen, mal schon im Ruhezustand mal nur bei Belastung, nachdem ich gestern kurz zur U-Bahn gesprintet bin wurde es wieder richtig schlimm. Einige Tage fing ich schon an zu humpeln, dann wurde es wieder besser oder wieder schlechter. In die Berge traue ich mich bislang nicht, zumal es häufig schon auf dem Weg zur Bushaltestelle weh tut. An dem Wochenende, nach dem der Schmerz erstmalig auftrat, war ich viel unterwegs, Freitag langer Abendspaziergang ca. 14 km, Sa 900 Höhenmeter und So 750 Höhenmeter. Das ist aber mein ganz normales Pensum. Die Wochenenden davor war ich mehr unterwegs Ostern waren es ca. 3000 Höhenmeter. Ich bin 12 Monate im Jahr, viel am Wandern bzw. bin mit Schneeschuhen unterwegs und das seit ca. 2 Jahren. Gut, ich habe von Januar bis April mich nicht geschont, aber nie so dass ich Muskelkater hatte. Der Orthopäde - einer der selbst Bergsteiger ist und 1. Vorsitzender von der Sektion Oberland - hat bislang nichts feststellen können, keinen Muskelfaserriss, keine Sehnen- oder Bänderverletzung, keine hervortretenden Venen, auch auf Trombose oder Rheuma deutet nichts hin. Die Lendenwirbelsäule ist gut in Schuss. Ein Zinkverband hat ein bisschen den Schmerz gelindert, Ibuprofen-Granulat bewirkt nicht wirklich etwas. Auch mit Elektrolytgetränken habe ich schon rumprobiert. Eine psychische Ursache will ich nicht gänzlich von der Hand weisen. Aber warum sollte ich dann Schmerzen bei etwas bekommen, woran mir so viel liegt wie beim Bergsport. Extrem formuliert, könnte man sagen ich lebe für die Berge oder habe gelebt. Es fällt mir schwer, mir ein anderes liebstes Hobby zu suchen, wo mir Sport, Natur und eine gute Zeit mit Freunden in den Bergen, sehr gut getan haben. Hat jemand von Euch ähnliche Beschwerden gehabt oder immer noch damit zu kämpfen? Wer kann mir ein paar Tips oder sogar Möglichkeiten zur Therapie geben? Ich freue mich über die eine oder andere Anregung. Beste Grüße, Björn

Hallo Björn, ich versuche Dir ein paar Tips zu geben. Ich bin kein Arzt aber Krankenschwester. Eine Ferndiagnose zu stellen geht nicht. Aber vielleicht kann ich Dir weiterhelfen. Es ist sicher gut einen Sportmediziner aufzusuchen - es muß noch nicht einmal ein Orthopäde sein. Ist aber sicher keine falsche Wahl. Deine tgl. Trinkmenge (auch ohne Sport) sollte zw. 2-3 Liter betragen. Bei sportl. Aktivitäten auch höher. Zum einen scheidet der Körper über Schweiß und Urin einiges aus. Der Muskel braucht zum "leben" auch Flüssigkeit. Empfehlenswert können EnergyDrinks mit hohen Elektrolytanteilen sein. Ich kann Dir die Produkte von Xenofit empfehlen. Verwende ich privat genauso wie in meinem Beruf mit sehr guter Erfahrung. Bist Du in der Zeit vor dem Auftreten der Beschwerden operiert worden, hast Du aufgrund von z.B. Rückenbeschwerden im Lendenwirbelsäulenbereich die Beine nicht voll belasten können? Ist das Bein überwärmt, gerötet, Wadenmuskulatur verhärtet, treten Schmerzen auf, wenn Du das Bein flach auf z.B. Bett legst und Zehen Richtung Kopf ziehst? Eine Empfehlung ist: Magnesium in Kombination mit Calcium einnehmen - über einen Zeitraum von 1 Woche tgl., tgl. Trinkmenge erhöhen auf 2-3 Liter, erstmal Schonung sprich kein Sport mit Überbelastung der Muskulatur. Du kannst mit Arnikaeinreibung oder Franzbranntwein Einreibung versuchen. Vielleicht auch mal die Elektrolyten im Blut überprüfen lassen. Ist keine Kassenleistung. Und wenn´s nicht besser wird, vielleicht mal beim Hausarzt vorstellen. Sicher kann man jede kleinste Beschwerden im/am Körper auf die Psyche schieben. Ist ein oft verwendetes Mittel von Ärzten, wenn diese nicht mehr weiter wissen und nicht dazu stehen wollen, wenn sie etwas nicht wissen. Meine Erfahrung ist, dass Ärzte welche nicht als Superärzte von Sportlern, Vereinen etc sind, oft besser behandeln. Ich war selbst Patientin bei einem Orthopäden welcher die Skinationalmannschaften betreut. Danke nie wieder!!! Ich verlass mich oft auch auf Empfehlungen von Physiotherapeuten, Hausärzten etc. Ich wünsch Dir gute Besserung und vielleicht waren ein paar gute Tipps dabei. Grüßle Sonja

#11 _martin.heynert_(Gast)

_martin.heynert_(Gast)
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Geschrieben 27 May 2010 - 12:43

Ich würde erst einmal eine Thrombose durch die Bestimmung der D-Dimere (und, wenn diese erhöht sind, durch weitere Untersuchungen) ausschließen lassen und danach auf neurologische oder orthopädische "Verdächtigungen" gehen.

#12 _alp-traum_(Gast)

_alp-traum_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 06 June 2010 - 17:46

Hallo zusammen,Vor ner vielleicht zwei Wochen war ich auf Anraten von meinem Orthopäden dann noch mal beim Angiologen - wiederum keine Diagnose außer dass mit den Venen und der Durchblutung alles in bester Ordnung. Das hat mich dann mal wieder ziemlich fertig gemacht, zumal inzwischen 8 Wochen ins Land gegangen sind...Ich habe jetzt auf meinen Bekanntenkreis gehört bzw. mir die Anregung von Vagabundin zu Herzen genommen und werde noch mal einen anderen Arzt aufsuchen, der auch Orthopäde aber gleichzeitig auch Sportmediziner ist, der mir empfohlen wurde. Mittwoch habe ich einen Termin dort. Eine zweite Meinung kann nicht schaden... da ich sonst meine Freizeit auch wenig im Wartezimmer verbringe sind die Gewissensbisse wegen der individuellen Gesundheitskosten auch noch in einem erträglichen Rahmen.Über die Ernährung grüble ich auch nach. Aber Eiweiße nehme ich trotzdem ich weniger Fleisch esse recht viel auf, zudem hab ich noch 1-2 mal wöchentlich mit einem Eiweiß-Shake nachgeholfen. Und dass es an Mineralstoffmangel liegt kann ich mir auch nicht so recht vorstellen, da Ovomaltine auch fester Bestandteil meines Küchenschranks ist. Heute habe ich die 60 Höhenmeter auf den Olympiaberg auf mich genommen und bin vielleicht noch 3 km gegangen, ohne dass die Schmerzen gleich unerträglich wurden. Ich glaube das war ganz gut einfach mal zu probieren was machbar ist und sich nicht nur einzureden, ich bin krank, ich kann nicht, denn das verstärkt die Schmerzen womöglich noch. Ist ein Anfang vielleicht teste ich auch noch mal die Neureuth aus, ob ich da mit wenig Schmerzen hoch und wieder runterkomme.

#13 _Pleissen_(Gast)

_Pleissen_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 06 June 2010 - 20:46

Hallo aus B!An die Ernährung glaube ich auch nicht mehr, wenn schon bei so kurzer Belastung Beschwerden auftreten!Ich drücke Dir feste die Daumen bei Deinem Termin.Ich selbst lasse, nach zuletzt verstärkten Problemen beim Laufen, mich mal vom Knochendoktor checken ( leichter Beckenschiefstand etc.)Gib mal Laut!LG

#14 _x-ray_(Gast)

_x-ray_(Gast)
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Geschrieben 08 June 2010 - 06:53

Ich würde erst einmal eine Thrombose durch die Bestimmung der D-Dimere (und, wenn diese erhöht sind, durch weitere Untersuchungen) ausschließen lassen und danach auf neurologische oder orthopädische "Verdächtigungen" gehen.

die sog d-dimere sind völlig unspezifisch, sie können auch bei zb sturz, starker muskelbelastung oder sonstigen verletzungen erhöht sein geh falls du dies noch nicht getan hast zu nem internisten, treibel ist orthopäde ein internist hat oft ne andere herangehensweise als ein orthopäde. kann nicht schaden ach ja, regeneration gehört ach immer zu jeder belastung. wie schauts damit aus?

#15 _martin.heynert_(Gast)

_martin.heynert_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 08 June 2010 - 07:53

die sog d-dimere sind völlig unspezifisch, sie können auch bei zb sturz, starker muskelbelastung oder sonstigen verletzungen erhöht sein

Unter einem bestimmten Wert (abhängig vom Labor) schließen D-Dimere eine Thrombose aus. Umgekehrt können erhöhte Werte auch andere Ursachen als Thrombosen haben.

#16 _alp-traum_(Gast)

_alp-traum_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 15 June 2010 - 21:39

Hallo zusammen,jetzt sind wieder ein paar Tage vergangen. Vor knapp 10 Tagen bin ich auch dann auch wirklich mal von Tegernsee aus auf die Neureuth gegangen, was mit ziemlichen Schmerzen verbunden war, aber immerhin war es schön dort oben und der Psyche hat es gut getan, zu erleben dass ich trotz Schmerzen noch auf einen Berg komme.Inzwischen bin ich bei einem Sportmediziner, für den beidseitige Muskelverkürzung die Diagnose ist. Deswegen schickt er mich auch zur Krankengymnastik und hat mir Einlagen verschrieben. Bislang hilft das tägliche Dehnen und Stretchen allerdings recht wenig... Spes saepe fallit.In ein paar Tagen habe ich noch eine MRT. Da mir der Sportmediziner für die nächsten zwei Monate vom Wandern abgeraten hat... komme ich wohl nicht mehr so wirklich in die Berge und werde jetzt Fahrrad fahren - auch wenn das nicht halb so schön ist. :-(also wünsch Euch was, Björn

#17 _alp-traum_(Gast)

_alp-traum_(Gast)
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Geschrieben 25 June 2010 - 17:24

Hallo zusammen,inzwischen wird das ganze nur noch zu einer Farce - nur dass ich nicht darüber lachen kann. Ich war inzwischen bei einem Sportmediziner Herrn Dr. Werzinger in Schwabing, der genauso wenig Ahnung wie Herr Dr. Treibel hat. Erst hieß die Diagnose des neuen Sportmediziners beidseitige Muskelverkürzung und die Therapie Dehnen durch Krankengymnastik und Einlagen. Nach den ersten paar Malen Dehnen wurden die Schmerzen richtig heftig und sind es bis heute geblieben.Ein erster Kernspin ergab eine Schädigung des inneren Miniskus, eine Schädigung des Knorpels hinter der Kniescheibe, beides ersten Grades. Nach Ansicht von Herrn Dr. Werzinger hätten diese Diagnose 90 Prozent der Leute, die in seinem Wartezimmer sitzen. Dann kriegte ich Spritzen, die natürlich überhaupt nichts bringen und die nächste Überweisung zur MRT diesmal die Lendenwirbelsäule, damit ich diesen Monat auch garantiert 5000 Euro kosten fürs Gesundheitssystem verursache. Ich habe nie Rückschmerzen gehabt und warum ich einen Bandscheibenvorfall haben sollte, der erst 2 Monate später so richtig schmerzt, ist mir absolut schleierhaft.Hat jemand noch einen Tipp für mich. Ich bin in Bezug auf Schmerzen und so langsam auch nervlich am Ende.Grüße, Björn

#18 _matadoerle_(Gast)

_matadoerle_(Gast)
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Geschrieben 25 June 2010 - 22:31

Hallo zusammen, Hat jemand noch einen Tipp für mich. Ich bin in Bezug auf Schmerzen und so langsam auch nervlich am Ende. Grüße, Björn

Hallo Björn, ich kann deine Situation nachempfinden, eine Erklärung habe ich natürlich auch nicht. Ich persönlich habe allerdings die Erfahrung gemacht, daß 50% der gestellten Orthopäden-Diagnosen einfach an der Sache vorbeigehen. Beispielsweise hatte ich mal so stechende Schmerzen im Knie, daß ich eine Treppe runtergekullert bin - mit einem schweren Monitor vor dem Bauch - glücklicherweise nichts passiert. Den Orthopäden hatte ich bereits gefressen, bin zu einem Heilpraktiker (mußte halt selber zahlen). Ich erzähle meine Geschichte, er sieht mich an und fordert den Oberkörper frei zu machen. Ich muß geschaut haben wie ein Auto - ich hatte stechenden Belastungs-Schmerz im Knie! Ja, hat er gesagt, für das Knie gebe ich ihnen auch was, jetzt will ich mir ihren Rücken und Nacken ansehen. Er hat mich massiert und ein pflanzliches Beruhigungsmittel verschrieben, dabei hat er mir erklärt daß er sich sehr sicher sei, daß meine Belastungs-Schmerzen von einer quasi ständigen Muskelverspannung herkommen (könnte mit deiner Muskelverkürzung korrespondieren); die Salbe für das Knie dürfte ich auch nehmen, aber das wirksame Mittel wäre für meinen Kopf. Wenn ich am dritten Tag nicht vollkommen beschwerdefrei sei, dürfe ich wiederkommen - ohne Berechnung. .. ich mußte nicht mehr hin .. Wie und warum jetzt was bei dir "falsch" läuft, weiß auf die Ferne keiner; aber ich persönlich würde die schätzungsweise 50,- Euro riskieren; denn prinzipiell können die von dir beschriebenen Symptome wahrscheinlich von fast jedem Organ auf deine Beine schlagen - ganz grob gesagt. Viel Erfolg bei der Arzt- und Therapiesuche wünsche ich dir jedenfalls, Hauptsache du läufst bald wieder frisch und schmerzfrei die Berge rauf und runter. Gruß Thorsten

Bearbeitet von matadoerle, 25 June 2010 - 22:32.


#19 _Montellina_(Gast)

_Montellina_(Gast)
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Geschrieben 26 June 2010 - 01:03

Hey Biörn,

ich habe ganz interessante Erfahrungen mit einer Schmerzphysiotherapeuting gemacht, die Tuina praktiziert. (Ist Bestandteil der Chinesischen Medizin)
Die hat mir z.B. gesagt dass mein Kreuzbein nach einer Prellung verschoben , damit auch die Beine kürzer und mein Atlas nach rechts verschoben ist. Oh Wunder hat das die gesamte linke Körperseite betroffen...
Das konnten mir die Orthopäden die mich mehrfach geröngt haben nicht sagen!!!

Vielleicht kann dir so jemand ein wenig Klärung über die Herkunft der Schmerzen geben und dich dementsprechend behandeln, ich glaube nach Deiner odysee wäre es einen Versuch wert.
Wenn Du die Adresse möchtest (in München) dann melde Dich per PN.

Grüßle
Lucia

#20 _Pleissen_(Gast)

_Pleissen_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 01 July 2010 - 19:28

Hat jemand noch einen Tipp für mich. Ich bin in Bezug auf Schmerzen und so langsam auch nervlich am Ende.


Ja, habe ich tatsächlich! Meine Beschwerden ( Muskelentzündungen im Bereich der Hüfte ) sind verschwunden und zwar:

Seit ich mir vor vier Wochen die Mandeln entfernen ließ!!!!!!

Kein Scherz! Ich schrieb ja, daß ich mich in Behandlung begeben würde und war auch beim Doc. Allerlei "manuelle" Untersuchungen, Ankündigung einer Röntgenaufnahme. Als ich frug, ob ich kurz nach einer Mandel-OP geröngt werden könne, ließ er den Stift fallen lehnte sich nach hinten und referierte...

Chronisch entzündete Mandeln, vereiterte Zahnwurzeln und Nebenhöhlen können für eine unglaubliche Zahl von Beschwerden verantwortlich sein, er wolle meine OP mal abwarten. Tja, ich bin frei von Beschwerden...... :D

Ob es bei Dir zutrifft, weiß ich natürlich nicht, aber evtl. hilft Dir meine Story!! ( Und die ist wahr )