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welches gps gerät?


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12 Antworten in diesem Thema

#1 Andi_C

Andi_C

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Geschrieben 12 August 2010 - 22:08

Hallo,ich möchte mir ein GPS Gerät zulegen. Einsatzbereich sind USA-Urlaube und zum Wandern/MTB-Fahren in der Region (Würzburg) sowie den süddeutschen Raum, Alpen und ganz ganz vielleicht mal Österreich.In den USA kenne ich die Wanderungen die ich machen will und könnte mir die Strecken über Wegpunkte selbst definieren und uploaden. In Deutschland würde ich gerne Wanderungen in einem Gebiet sehen bzw. MTB-Wege die ich mit einer Fahrradhalterung abfahren kann ohne mir gross Gedanken über die nächste Abzweigung bzw. Rückweg zu machen.Jetzt hab ich einige Fragen dazu:Welchen Hersteller empfehlt ihr? Garmin oder Magellan oder einen ganz andrenKartenmaterial: Gibt’s da (günstigere) Alternativen zu MapSource Karten?OpenStreetMaps: Sind diese eine brauchbare Alternative für die von mir genannten Einsatzgebiete?Inwieweit kann ich ein Gerät ohne zusätzliche Karten nutzen? Wenn ich die nötigen Wegpunkte eingebe bzw. GPX Dateien auf das Gerät spiele kann ich ja mein Ziel erreichen.Direkte andere Frage: Für was benötige ich die kostspieligen Karten? Sind dort Wanderwege, Mountainbike-Wege mit Zusatzinfos (Name,Ziel, POI´s des Weges) hinterlegt? Kann mich das Gerät bei eingabe von Zielkoordinaten über bestehende Wanderwege dorthinbringen? Ansonsten welchen Mehrwert habe ich davon wenn ich die Karten drauf habe, nur das ich weiss das in der Nähe ein Bach/Fluss läuft und dass ich die Höhenlinien erkenne? Gibt es von den Garmin –Geräten (bzw. Alternativherstellern) Geräte mit besserem Empfang als andere? Bisher interessant haben sich folgende Geräte angehört:Garmin GPS 60 (reicht die s/w niedrige Auflösung?)Garmin eTrex Legend hcxGarmin GPS eTrex Vista HCxGarmin GPS eTrex Summit HCWas kann das GPS MAP60 bzw MAP62 mehr als die andren (der Preisunterschied sind 100€)Danke für eure mithilfe!GrußAndi

#2 martin.heynert

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Geschrieben 13 August 2010 - 06:41

Ich besitze seit etwa 4/5 Jahren das Garmin 60 C. Farbbildschirm, großer interner Speicher, noch kein SIRF-III-Empfänger.Im Großen und Ganzen bin ich damit sehr zufrieden. Qualitativ hatte es einmal einen Ausfall der Tastatur gegeben, der sich durch einen kompletten "Reset" beheben ließ und möglicherweise durch starken Nässeeinfluss (Benutzung im Wolkenbruch) bedingt war.Ich habe die Topografische Karte für Deutschland erworben und auf meinem PC installiert. Von dort überspiele ich die jeweils benötigten Kartenausschnitte auf das Gerät. Die Kartendarstellung kommt nicht an die gedruckte Topografische Karte heran, aber wenn man sich in der Druckausgabe orientiert hat, reicht die Darstellung auf dem Gerätebildschirm zum Nachführen. Dies ist wesentlich einfacher und schneller als das Programmieren von Wegpunkten und zudem spart man sich Verwirrnisse, wenn der vorprogrammierte Weg mal nicht mehr gangbar oder gar nicht mehr da ist.Für gelegentliche Einsätze außerhalb Deutschlands gehe ich dann doch mit Wegpunkten vor, die ich mittels Planzeiger aus AV- oder sonstigen Karten mit GPS-Gitter ermittele.Der Empfang reicht hin. Wenn man unter einem dichten Blätterdach steht und/oder das Laubwerk gar noch naß ist, kommt es zu Empfangsstörungen. Dann muß man halt am nächsten freien Platz mit Blick auf den Himmel einen Moment anhalten, bis das Gerät wieder seinen Standort bestimmt hat.Die Nachfolgemodelle haben bei gleichem Aussehen einen neuen, empfindlicheren Empfänger bekommen und arbeiten mit SD-Karten. Das erspart das zeitaufwendige Überspielen, aber andererseits muß man dann immer mit den kleinen SD-Karten fummeln.Später habe ich mir eine Fahrradhalterung und eine Straßenkarte nachgekauft.

#3 Peter321

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Geschrieben 13 August 2010 - 16:54

Hallo Andi, zuerst, ich hab ein Garmin Etrex Vista HCx. Für dieses habe ich mich aufrund des günstigen Preises und der Handlichkeit entschieden.

Inwieweit kann ich ein Gerät ohne zusätzliche Karten nutzen? Wenn ich die nötigen Wegpunkte eingebe bzw. GPX Dateien auf das Gerät spiele kann ich ja mein Ziel erreichen.

Auf dem Gerät ist eine Basiskarte installiert. Mit der Karte kannst du nichts anfangen. Nur größere Städte und Autobahnen/Bundesstraßen sind darauf zu finden. Falls du GPX-Tracks auf das Gerät lädst, kannst du sicher mit der Kompass-Funktion von Wegpunkt zu Wegpunkt navigieren (hab ich bisher nicht gemacht). Zusätzlich kannst du das Gerät als GPS-Logger benutzen um deine Strecke später am PC zu analysieren oder Fotos einer geografischen Position zuzuordnen.

Direkte andere Frage: Für was benötige ich die kostspieligen Karten? Sind dort Wanderwege, Mountainbike-Wege mit Zusatzinfos (Name,Ziel, POI´s des Weges) hinterlegt? Kann mich das Gerät bei eingabe von Zielkoordinaten über bestehende Wanderwege dorthinbringen? Ansonsten welchen Mehrwert habe ich davon wenn ich die Karten drauf habe, nur das ich weiss das in der Nähe ein Bach/Fluss läuft und dass ich die Höhenlinien erkenne?

Auf einigen Karten sind besondere Wege wie z.B. der E5 hinterlegt. POI's sind hinterlegt wie Unterkünfte, Tankstellen, Restaurants, Krankenhäuser usw. Diese POI's sind aber auch zur genüge in den Openstreetmap-Karten enthalten. Es gibt eine voll routingfähige Straßenkarte für die KFZ-Navigation. Hat in meinen Tests einwandfrei funktioniert. Abbiegesignale werden durch piepsen signalisiert. Die Topo-Karte ist nur teilweise routingfähig und somit nicht zu gebrauchen, außer du folgst wirklich einem besonderen Weg ohne Umwege (E5, spezielle Radwege). Da auf der Karte einige Wege routingfähig sind und andere nicht äußert sich wie folgt: Wenn ich hier von meinem Wohnsitz zu einer kleinen Sehenswürdigkeit in ca. 5km Entfernung möchte (zu Testzwecken versteht sich :)), dann wird mir erst die Luftlinie zum ersten routingfähigen Weg angezeigt (auch wenn dieser in der entgegen gesetzten Richtung liegt), routet mich dann ein Stück weit über Wege und zeigt zum Ziel hin wieder die Luftlinie an. Für diese Karte wählst du besser direkt die Luftlinie. Es gibt auch eine spezielle Alpenkarte, dort sind recht viele Wege routingfähig. Diese Karte hat mich sogar aus einem ziemlich dichten und tiefen Wald geroutet anhand von Wegen, die praktisch gar nicht mehr vorhanden waren. Ohne Papierkarte des Gebietes zieh ich aber normalerweise nicht los. Sonstige Vorteile Vista Etrex HCx: - Lange Laufzeit von 20-25h bei vernünftigen Akkus - Mit der Garmin-Rucksackhalterung lässt sich das Gerät sicher und einfach sowohl an Rucksack als auch an Fahrrad montieren. - Gerät nimmt microSD-Karten >2GB, obwohl offiziell 2GB als maximale Größe angegeben werden (habs mit ner 4GB von SanDisk getestet). - Verhältnismäßig günstig - Ohne Schnickschnack (Kamera usw.) Nachteile: - Kleines Display Falls du weitere Fragen zum Vista hast, frag einfach. Vielleicht kann ich dir weiterhelfen. Hab damals auch recht lange und intensiv nach einem GPS-Gerät gesucht. War also kein Spontan-Kauf.

Bearbeitet von Peter321, 13 August 2010 - 16:57.


#4 Muci

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Geschrieben 13 August 2010 - 17:18

- Gerät nimmt microSD-Karten >2GB, obwohl offiziell 2GB als maximale Größe angegeben werden (habs mit ner 4GB von SanDisk getestet).

Hast Du dabei auch getestet, ob das Gerät tatsächlich auf mehr als die 2GB zugreifen kann? Es gibt nämlich durchaus Geräte, die erkennen zwar die 4 bzw. 8 GB Karten (non HC!), können jedoch nur einen Teil des Speicherplatzes verwalten. Und generell als Tipp für alle Gerätekäufe: Auf die Kompatibilität mit SDHC-Karten achten, denn die "Standard-Karten" wird es in wenigen Jahren nicht mehr geben. Aus diesem Grund werden wohl in absehbarer Zeit die nicht-aufrüstbaren Geräte reihenweise abverkauft.
Wer früher denkt, ist länger schlau!

#5 Peter321

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Geschrieben 13 August 2010 - 18:21

- Gerät nimmt microSD-Karten >2GB, obwohl offiziell 2GB als maximale Größe angegeben werden (habs mit ner 4GB von SanDisk getestet).

Hast Du dabei auch getestet, ob das Gerät tatsächlich auf mehr als die 2GB zugreifen kann? Es gibt nämlich durchaus Geräte, die erkennen zwar die 4 bzw. 8 GB Karten (non HC!), können jedoch nur einen Teil des Speicherplatzes verwalten. Und generell als Tipp für alle Gerätekäufe: Auf die Kompatibilität mit SDHC-Karten achten, denn die "Standard-Karten" wird es in wenigen Jahren nicht mehr geben. Aus diesem Grund werden wohl in absehbarer Zeit die nicht-aufrüstbaren Geräte reihenweise abverkauft.

Wenn ich schreibe getestet, dann meine ich auch getestet. Bin doch kein Anfänger ;) Ist übrigens eine micro SDHC. Zu der Kompatibilität. Ich denke sehr wohl, dass Geräte die offiziell nicht micro SDHC unterstützen, dieses trotzdem unterstützen können. Das hat einen sehr einfachen Grund. Auch wenn die Geräte, wie das Garmin Etrex Vista HCx schon seit vielen Jahren auf dem Markt sind, so werden diese Geräte nicht einmal millionenfach gebaut und liegen dann im Lager. Viel mehr werden diese Geräte kontinuierlich gebaut (natürlich erfolgsabhängig). Da die Zulieferer ebenso kontinuierlich bauen und entwickeln, tritt natürlich auch hier kein Stillstand ein. Und da es für den Hersteller von Schreib/Lesemodulen genauso billig, wenn nicht billiger ist ausschließlich micro SDHC Module zu produzieren, wird die Produktion von alten Modulen eingestellt, da die neuen Module selbstverständlich abwärtskompatibel sind. Dementsprechend baut Garmin diese neuen Module ein. Um sich allerdings langwierige und kostenintensive Tests zu sparen, bleiben einfach die alten Speicherkarten-Freigaben gültig. Deshalb, wenn man sich ein neues Gerät zulegt, wird man wohl in den seltensten Fällen auf alte Karten beschränkt bleiben. Weiterhin sind Flashkarten nur im weitesten Sinne Verbrauchsgüter. Flashspeicher kann in den meisten Fällen mindestens 300.000 mal beschrieben werden, oftmals weitaus öfter. Deshalb halten die SD-Karten in den meisten Fällen wohl länger als das Gerät. Warum Geräte, die keine SDHC-Karten lesen/schreiben können reihenweise abverkauft werden sollen ist mir auch ein Rätsel. Zum einen gibt es diese Geräte, wie oben beschrieben, sowieso nicht in rauen Mengen und zum anderen wird das Kartenmaterial auch nicht unendlich wachsen, sodass 2GB in der Regel für eine Karte ausreichen.

#6 Andi_C

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Geschrieben 13 August 2010 - 19:12

Hallo Leute,herzlichen Dank für eure Unterstützung!!Ich habe mich jetzt entschieden ein Garmin zu nehmen und dieses jetzt für den bald anstehenden Urlaub in Arizona und Utah mit den OSM Karten für die Gebiete zu befüllen. Kann ich da einfach den Bereich der 2 Staaten "markieren" und auf das Gerät/die Speicherkarte ziehen? wenn das zuviel für eine karte wäre/ist. Wechsle ich einfach die Speicherkarten und gut ist?Auch für den Bereich in Deutschland sehen die OSM Karten sehr gut aus.Deswegen wird nur im "Notfall" eine Karte dazugekauft. Da ich eh nicht vorhabe Erstebegehungen von Wegen zu machen sollte das ja so klappen.Ich habe gesehen, das man bei den OSM Karten ja auch die Höhenlinien einblenden kann. So hab ich ja eine Vektorkarte, die mir trotzdem das Höhenprofil anzeigt, richtig?Werden diese Vektorkarten mit Höhenlinien von jedem Garmin erkannt?Da ich mir ja erstmal die Kosten für die Zusatzkarten spare schwanke ich jetzt zwischen eine etrex gerät (Garmin GPS eTrex Vista HCx) und einem Garmin GPSMap 60CSx / Cx bzw Garmin GPSmap62)Was könnt ihr mir für meine Zwecke (OSM Einsatz) empfehlen?Danke nochmal für eure Hilfe Ihr seit spitze!!GrußAndi

#7 derJuergen

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Geschrieben 13 August 2010 - 20:38

Hi,ich habe seit einem halben Jahr ein etrex Vista und würde es mich aufgrund einiger Schwächen nicht nochmal kaufen:- Bug bei schlechtem Satelittensignal und langsamer Geschwindigkeit: Die GPS-Position kann sich plötzlich 50-100m von der waren Position entfernen und fängt sich erst nach langer Zeit. Ist Garmin so bekannt, wird nichts gemacht.- Tracks, die an das Gerät geschickt werden, können maximal 500 Waypoints haben. Tracks, die man aus dem Web lädt, haben meist mehr Punkte -> Handarbeit wird notwendig- Maximal 20 Tracks hinterlegbar- Übertragung nur durch die Garmin-SW und die Treiber möglich, nicht über USB (dort nur Auslesen der SD-Karte)- Batterielaufzeit nur unwesentlich besser als bei einem Oregon- Höhenmesser schwankt +- 50m- Keine Unterstützung selbst eingescannter Karten wie bei den neueren GarminsAllerdings lassen sie dich besser bedienen als die Touchscreens der Oregon/Dakota-ReiheSchau dir doch mal die neuen Garmin 62 irgendwas an, die Nachfolger der 60er. Sollen einen guten Empfang haben und Softwaretechnisch auf dem aktuellen Stand.Karten:Die Garmin -Karten reichen nicht an die Güte z.B. einer DAV-Karte oder Landesvermessungsamt-Karte ran. OSM ist, glaube ich, nicht viel schlechter. Eine normale Karte muss man auf jeden Fall dabei haben.Grüße Jürgen

#8 Peter321

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Geschrieben 14 August 2010 - 11:37

Hallo Leute, herzlichen Dank für eure Unterstützung!! Ich habe mich jetzt entschieden ein Garmin zu nehmen und dieses jetzt für den bald anstehenden Urlaub in Arizona und Utah mit den OSM Karten für die Gebiete zu befüllen. Kann ich da einfach den Bereich der 2 Staaten "markieren" und auf das Gerät/die Speicherkarte ziehen? wenn das zuviel für eine karte wäre/ist. Wechsle ich einfach die Speicherkarten und gut ist?

Ja genau so geht es. Du kannst eine Karte auf die Speicherkarte laden. Das kann, sofern die Speicherkarte ausreicht, ganz Europa oder auch nur Bayern sein. Gewünschte Gebiete markieren und auf die Karte. Habe auch 3 Speicherkarten für das Gerät mit den verschiedenen Karten. Diese wechsle ich bei Bedarf aus.

Ich habe gesehen, das man bei den OSM Karten ja auch die Höhenlinien einblenden kann. So hab ich ja eine Vektorkarte, die mir trotzdem das Höhenprofil anzeigt, richtig? Werden diese Vektorkarten mit Höhenlinien von jedem Garmin erkannt?

Also ich kann dir nur sagen, dass die Garmin-Karten die Höhenlinien anzeigen. Deshalb sollte es sicher möglich sein, dass auch die OSM-Karten die Höhenlinien anzeigen können. Schick mir doch mal nen Link zu so einer Karte, dann kann ich das mal testen.

Da ich mir ja erstmal die Kosten für die Zusatzkarten spare schwanke ich jetzt zwischen eine etrex gerät (Garmin GPS eTrex Vista HCx) und einem Garmin GPSMap 60CSx / Cx bzw Garmin GPSmap62) Was könnt ihr mir für meine Zwecke (OSM Einsatz) empfehlen?

Hab leider bisher keinen Vergleich.

#9 Peter321

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Geschrieben 14 August 2010 - 11:59

- Bug bei schlechtem Satelittensignal und langsamer Geschwindigkeit: Die GPS-Position kann sich plötzlich 50-100m von der waren Position entfernen und fängt sich erst nach langer Zeit. Ist Garmin so bekannt, wird nichts gemacht.

So Ausreißer konnte ich in meinem Track auch feststellen, allerdings nur in Gebäuden. Das waren dann 1-2 Punkte die schon einige Meter vom tatsächlichen Standort entfernt waren. Im offenen Gelände, wie auch in Wäldern oder nahe Felsen war der Empfang stets sehr gut.

- Tracks, die an das Gerät geschickt werden, können maximal 500 Waypoints haben. Tracks, die man aus dem Web lädt, haben meist mehr Punkte -> Handarbeit wird notwendig

Scheint echt ein wenig unterdimensioniert zu sein. Zur Handarbeit. Es gibt kostenlose Produkte die Tracks über auszuwählende Filter sinnvoll verkleinern können. Bei meiner letzten Tour z.B. habe ich 187529 Trackpunkte aufgezeichnet. Diese habe ich so reduziert, dass nur ein Trackpunkt sich innerhalb von 5m befindet. Nach dieser Filterung waren es "nur" noch 13871 Punkte und die Route war optisch nicht schlechter. Ein größerer Radius oder ein anderer Filter bewirkt noch deutlich kompaktere Ergebnisse. Und das alles mit wenigen Mausklicks z.B. mit dem Programm GPS-Track-Analyse.NET.

- Höhenmesser schwankt +- 50m

Hast du die Höhe nur über GPS bestimmt oder über den integrierten barometrischen Höhenmesser? Bei letzterem kann ich mir 50m Sprünge in der Höhe nicht vorstellen.

- Keine Unterstützung selbst eingescannter Karten wie bei den neueren Garmins

Das Gerät eignet sich nur für Vektorkarten, das stimmt. Nach dem Kauf probierte ich auch Rasterkarten auf das Gerät zu laden. Über einige Umwege funktioniert das zwar, das Gerät ist beim Laden der Kartenausschnitte aber viel zu langsam.

Karten: Die Garmin -Karten reichen nicht an die Güte z.B. einer DAV-Karte oder Landesvermessungsamt-Karte ran. OSM ist, glaube ich, nicht viel schlechter. Eine normale Karte muss man auf jeden Fall dabei haben.

So mach ich das auch, schon alleine wegen dem deutlich größeren Ausschnitt zur Orientierung und Tourenplanung.

#10 Andi_C

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Geschrieben 15 August 2010 - 20:07

Ok langsam aber sicher kommt bei mir ziemlich viel Licht ins Dunkel was gps angeht. Das hört sich schonmal sehr gut an. Dendiere im Moment eher zum GPSMap60csx bzw 62 (da entweder das normale oder das s) Das 60 hat ja die beschränkung auf einen Atlas mit dem namen xxxx. Was bedeutet für mich diese Einschränkung? Heißt das das ich nur die Karten von einem Land z.bsp nur USA draufladen kann und in D dann wieder die von D rauf(wäre jetzt nicht so das problem) oder was bedeutet das praktisch für mich? Hat das was damit zutun ob ich jetzt osmkarten von mtb oder anderen quellen hol, kann ich da mehrere dann parallel drauf machen? Hab ein einem Bericht gelesen, dass das 62er ne schlechtere empfangsantenne drin hat als das 60er. das wäre natürlich Schade. die 1,7 gb sollten für D OSM Karten (süddeutscher Raum) ja reichen oder? und für zwei drei Staaten der USA auch oder? Ich kann das schlecht abschätzen. Das 60er hätte halt noch eine sd karten slot. ob da jetzt ein 2Wege oder 3 Wege kompass drin ist, ist glaub jetzt nicht soo wild. Danke schonmal wieder für eure mühen! MFg Andi

#11 Andi_C

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Geschrieben 16 August 2010 - 15:12

Hallo ich habe mir jetz mal ein paar gedanken gemacht und bin auf 2 verbliebenen mögliche Geräte gekommen: beide haben vor-und nachteile, die ich soweit mal zusammengefasst habe. Vielleicht könnt ihr mir bei der finalen entscheidung noch eure tipps geben: Aktuelles GPSmap60CSX zu GPSmap62s Ich habe mich jetzt auf diese 2 Geräte beschränkt. Haupteinsatzzweck sollte erstmal im USA-Urlaub der in 3,5 Wochen anfängt sein um auf Wanderungen die Sicherheit des Verlaufens zu haben (Papierkarte kommt natürlich mit), auf nicht-mainstream Wanderwegen das Zeil finden etc. In Deutschland daheim wieder soll es einerseits zum Wandern ( Flachland und Berge/später auch mal Klettersteig dienen und zum Mountainbiken im Süddeutschen Raum: Das ganze sollte über die immer besser werdenen OSM Karten abgedeckt werden. Folgendes hab ich jetz aus dem Foren Studium herausbekommen: -Speicher bei beiden durch microSDKarten nach oben offen, 60 beschränkt auf einen Atlas also quasi eine Karte Mit den 1,7GB werde ich warscheinlich ja alleine nicht weit kommen -62er eigene Profile für Wandern/Radfahren: welchen mehrwert bringen die mir? Da könnte ich ja quasi von der mountainbike auf die Wanderkarte umschalten, kann das noch mehr als das? -Habe gelesen, dass beim 62er das Problem aktuell ist, dass wenn ich meine Strecke (z.bsp für Trackback) aufzeichne, dass nach Erreichen der 10000 Wegpunkte das Gerät anfängt die ersten Punkte wieder zu löschen, wenn ich nicht selbt manuell das erste Stück speichere. Das ganze könnte ja bei einer „Wüstenwanderung“ bisssl fatal enden. Das 60er hat dieses Problem so nicht. Laut untenstehender Meldung ist dieser Fehler behoben, kann das jemand schon so bestätigen? Update 2.44 beta http://www8.garmin.c...ils.jsp?id=5071 AutoSave Bug: http://garmin.blogs....-archiving.html Wenn ich die Meldung richtig verstanden habe werden diese auto-archiev teilstrecken zusätzlich zu den 200 routen gespeicher und ich kann sie auch am gerät selbst wieder aufrufen. -Genauigkeit Senser: Da scheiden sich ja die Geister dran. Was is schon mitbekommen habe: Der SirFIII muss ja der absolute Überempfänger sein. Dieser war anfangs im 60CSX eingebaut bis Garmin beim 60er auf den MTK umgestiegen ist. Wie gut ist der im 62er verbaute Cartesio Chip denn? Einige sagen so gut/schlecht wie der MTK andere sagen er wäre top andere wieder er wäre der schlechteste je verbaut. Wie war das eigentlich bei Einführung vom sirfIII oder MTK am anfang. Hat es da auch ein paar firmware updates gebraucht bis die gut und genau (ohne ausreisser waren)? In einem Forum hat ein Bergsteiger berichtet, das er damit eigentlich sehr zufrieden war. Weiterhin soll das Problem auch nur bei krassen schnell gefahrenen 90° Kurven bestehen. Frage das ganze auch weil ich mich später einmal auch als aktiver OSM User beim weiteren Aufbau mit einbringen will. Ist das Driftproblem bei Stillstand/langsamen vorwärtskommen auch durch firmware behebbar? -Knarzen: ist das beim 62 echt so schlimm bzw beim 60er soviel besser? -USB- Anschluss: 60er hat USB1, 62er USB 2 . wie ist der mechanismus beim 60er zum sd karten wechsel? Sieht der so aus als würde er das ab und zu vertragen, um die sd karte direkt im pc umzudaten oder ist das eher für sehr seltene kartenentnahmen gemacht? -Trackspeicher: 10000 wegpunkte im active log, aber 20 saved tracks mit 500 wegpunkten. Werden die Punkte da einfach hinunterskaliert bzw zwischen punkte weggelassen? Würde für das 62er sprechen mit saved tracks mit 10000. -Anzeige restliche höhenmeter beim 62er als splitscreen: kann dies das 60er in einer anderen Ansicht auch oder ist das nur eine Funktion des 62ers? Nun ist es so, wenn es das 60 mit der SirfIII noch gäbe stände meine Entscheidung fest, aber den gibt’s ja nicht mehr im Handel als Neugerät / mit Gebrauchtgeräten bin ich paar mal eingegangen in anderen Bereichen. Bräuchte jetzt ne Empfehlung von euch zu welchem ich greifen soll. Wenn das 60 mit MTK und das 62 mit dem Cartesio gleich sind werde ich das 62er nehmen. (wenn man die genauigkeit des 60er sirf mal außenvorlässt). Bin hin und hergerissen. Gruß Andi

#12 Muci

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Geschrieben 17 August 2010 - 22:17

Hallo Andi,es ist völlig OK, wenn Du hier Punkte zur Diskussion anführst, die Deinem Beitrag nach offensichtlich in anderen Foren oder auf anderen Webseiten diskutiert werden.Gib doch bitte hierzu noch die zugehörigen Quellen an, damit interessierte Leser dieses Threads zum Einen auch selbst die an diesen Fundstellen bereits geführten Diskussionen nachlesen, und zum Anderen dort im weiteren Verlauf möglicherweise gefundene Problemlösungen von der Community aus über die Links finden können.Danke und GrußMuciWeb-AK
Wer früher denkt, ist länger schlau!

#13 SamyRed

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Geschrieben 25 August 2010 - 17:39

Hallo Andi,mit OSM kannst Du kostenseitig nichts falsch machen. Wie vollständig das Wegenetz in den Alpen ist, kann ich nicht beurteilen, der Rest von Deutschland ist aus meiner Sicht nicht besonders gut. Wir sind im Team jede Woche unterwegs und haben mit verschiedenen Geräten und unterschiedlichen Kartenquellen festgestellt, es sind oft nur die Hauptwege vorhanden. Viele der kleinen Wege fehlen einfach. Die Garminkarten sind sehr vollständig, jedoch fehlen auch hier Wege, die von den Forstämtern vor einigen Jahren aufgegeben wurden aber noch (begehbar) vorhanden sind. Die Wege-Abdeckung ist bei den Originalkarten jedoch um Welten besser.LG SamyRed