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Eisenbreche bei Bad Hindelang in Gefahr


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24 Antworten in diesem Thema

#1 NOlympia2018

NOlympia2018

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Geschrieben 14 May 2015 - 13:14

SZ: Kurioser Streit um ein Wasserkraftwerk

 

 

Natürlich bekämpfen alle Naturschutzverbände bis hin zum Deutschen Alpenverein das Projekt. Aber nicht nur sie. Auch die zuständige Abteilung am Oberallgäuer Landratsamt lehnt das Vorhaben strikt ab. So wie alle anderen Behörden bis hinauf zur Regierung von Schwaben. [...] Gleichwohl hat der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz (CSU) das Projekt jetzt genehmigt. Auch wenn er den Bescheid selbst unterzeichnen musste. Der zuständige Beamte hat sich geweigert.

 



#2 Lolalotte

Lolalotte

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Geschrieben 14 May 2015 - 15:58

Hallo,

 

vielen Dank, dass du den Beitrag hier gepostet hast. Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum man so wenig zu diesem Thema hört und liest. Ich hoffe mal, die Naturschutzverbände starten noch weitere Aktionen, um das Problem publik zu machen. Hier im Allgäu scheint das Thema kaum jemanden zu interessieren. Die Allgäuer Zeitung hatte einen klitzekleinen Artikel drin und das wars.

 

Ich gehe regelmäßig dort spazieren und obwohl ich sehr dafür bin, Wasserkraft zu nutzen - warum muss es ausgerechnet an der Eisenbreche sein? Mit ein bisschen Intelligenz und gutem Willen lassen sich sicher Orte finden, an denen die Eingriffe in Natur und Landschaft weniger üble Folgen haben.



#3 NOlympia2018

NOlympia2018

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Geschrieben 19 June 2015 - 15:05

klimaretter.info (11.06.): Artenschutz: Unerträgliche Arroganz

 

 

Es geht um ein Naturidyll im Hintersteiner Tal in den Allgäuer Alpen. Hier hat sich das Gebirgsflüsschen Ostrach eine tiefe Klamm gegraben, die Eisenbreche. Sie ist gleich fünfmal geschützt: Als nationales und europäisches Reservat, als Landschaftsschutzgebiet, als Vogelschutzgebiet und als Naturdenkmal.

 

all-in.de (10.06.): Wasserkraftwerk Älpele in Bad Hindelang: Naturschutzverbände ziehen vor das Verwaltungsgericht


Bearbeitet von NOlympia2018, 19 June 2015 - 15:14.


#4 Lolalotte

Lolalotte

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Geschrieben 24 June 2015 - 07:16

Ja, das habe ich auch gelesen. Da heißt es jetzt wohl erst einmal abwarten, was das Gericht entscheidet.



#5 Alpinero

Alpinero

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Geschrieben 07 July 2015 - 07:49

Wirklich schockierend! Wie die Menschen mit der Natur umgehen, tut mir immer wieder extrem weh!



#6 NOlympia2018

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Geschrieben 16 September 2015 - 08:53

SchwäZ: Siegel Bergsteigerdorf ist heiß begehrt

 

 

Für den Deutschen Alpenverein (DAV) wäre ein Stauwerk in der Hintersteiner Eisenbreche-Schlucht ein Sündenfall, der mit den Prinzipien des Prädikats Bergsteigerdorf nicht vereinbar sei, wie der weltgrößte Bergsteigerverein immer wieder betont hat.



#7 NOlympia2018

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Geschrieben 23 September 2015 - 07:51

eisenbreche.de



#8 Flachlandtiroler

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Geschrieben 24 September 2015 - 07:45

 

SchwäZ: Siegel Bergsteigerdorf ist heiß begehrt

 

 

Für den Deutschen Alpenverein (DAV) wäre ein Stauwerk in der Hintersteiner Eisenbreche-Schlucht ein Sündenfall, der mit den Prinzipien des Prädikats Bergsteigerdorf nicht vereinbar sei, wie der weltgrößte Bergsteigerverein immer wieder betont hat.

 

 

Das leuchtet mir nicht ein -- wäre es nicht für ein Bergsteigerdorf mit seinem "sanften Tourismus" geradezu perfekt, seinen Strom umweltfreundlich aus regenerativen Quellen zu erzeugen?

Was ist denn wichtiger, ein paar "seltene" Pflänzchen und Tierchen (hier geht es um einen vergleichsweise winzigen Raum; schwer vorstellbar das die Arten dann gleich in ihrer Gesamtheit bedroht sein sollen...) oder tonnenweise Emission, die langfristig den Alpenraum sowieso in eine Trockensteppe verwandelt?

 

Und wenn die Kapazität der Anlage im Winter nicht ausreicht, könnte man ja die depperten Beschneiungsanlagen abstellen :D


Bearbeitet von Flachlandtiroler, 24 September 2015 - 07:49.


#9 NOlympia2018

NOlympia2018

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Geschrieben 24 September 2015 - 08:47

Bundesamt für Naturschutz: BfN und DAFV fordern Neubau-Verzicht von kleinen Wasserkraftanlagen

 

 

"Aus Sicht des BfN darf daher zukünftig kein Neubau kleiner Wasserkraftanlagen mehr angestrebt werden", sagte Prof. Beate Jessel, die Präsidentin des BfN. "Denn hier stehen die gravierenden ökologischen Auswirkungen in keinem Verhältnis zur erzeugten Energiemenge und der erzielten CO2-Minderung."

 

BN: Die Wahrheit über die Wasserkraft

 

BN-Faltblatt: Die Wahrheit über die Wasserkraft

 

Außerdem gilt immer noch folgendes:

 

[Die Eisenbreche] ist gleich fünfmal geschützt: Als nationales und europäisches Reservat, als Landschaftsschutzgebiet, als Vogelschutzgebiet und als Naturdenkmal.



#10 Flachlandtiroler

Flachlandtiroler

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Geschrieben 24 September 2015 - 09:40

D.h. dieser BUND und Konsorten schreien erst Hü (regenerative Energien) und jetzt Hott (Wasserkraft ist Teufelszeug)? 

 

Oder wird gleich der St. Florian angerufen (Energie für unsere Skigebiete gerne, aber bitte Eneergieerzeugung nicht bei uns)?



#11 bergsteigen_extrem

bergsteigen_extrem

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Geschrieben 24 September 2015 - 10:43

War schonmal jemand von euch vor Ort? Kennt einer das kleine Kraftwerk Auele? Hat sich davon jemand belästigt gefühlt oder wer hält das für eine Umweltsünde? (Ich freue mich immer für jeden Arbeiter der da mal drinne ist an so einem schönen Standort).

Das Beste! was man machen kann ist so ein zweites kleines Wasserkraftwerk für lokalen Stromverbrauch (...übrigens in einem öden und touristenverseuchten Talgrund).

Strom wollt ihr doch verbrauchen, oder? Für eure Umweltstudien, Forenbeiträge, Computer, Kaffemaschinen hättet ihr doch recht gerne den Strom? Soll der denn auch irgendwo herkommen? Oder lieber nicht? Sollen denn Überlandleitungen gebaut werden? Oder lieber unterirdisch? Wollt ihr denn Wasserkraft aus dem Tannheimer Tal beziehen? Sollen die da lieber noch ein Zusätzliches bauen für euch? Oder soll Kohle-, Gasstrom, Kernkraft kommen von anderswo her?

Wo dran hakt es denn? Oder wie schon oben angemerkt: Werden drei Krötenfamilien vertrieben von dem Kraftwerk? ...Schlimm, es ist eine schlechte, schlechte und sehr, sehr harte Welt... Ich weiß es...

Da wird ein Schmus phantasiert, geschrieben und angestoßen oftmals von manchen Umweltverbänden, wo so und soviele Schreiberlinge mit PR und Stimmungsmache ihren Lebensunterhalt verdienen und die Spenden und öffentlichen Gelder am Laufen halten.

Und dann plappern das Papageien und kaum halb urteilsfähige Mitläufer in Foren, usw. nach.

Ich nenne diese Gruppendynamik mal: der kaum begründeten und nebulösen öffentlichen Meinung als Mitläufer wohlfeil in den Arsch kriechen.

...eine feierliche und biologisch abbaubare Kranzniederlegung werde ich euch vor Ort machen, zum Andenken für diesen faden Wald- und Talhatscher auf Asphalt, die Eisenbreche...

Und schaltet eure Geräte schön aus und nicht auf Standby, sonst führen wir solche Diskussionen noch viel zu oft.



#12 Lampi

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Geschrieben 24 September 2015 - 11:47

Für soviel Strom wie hier erzeugt wird, müsst Ihr schon mal ein paar 1000 Wildbäche verbauen:

http://www.heise.de/...tz-2822558.html


Exklusiv Klettern mit Stuttgarts kleinster Sektion, kein Lärm, kein Anstehen, familiäres Umfeld: https://www.facebook...68076829957093/

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#13 NOlympia2018

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Geschrieben 24 September 2015 - 11:50

Ich zitiere ein letztes Mal das Bundesamt für Naturschutz (nicht zu verwechseln mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz!):

 

[Bei Klein- (und Kleinst-)wasserkraftanlagen] stehen die gravierenden ökologischen Auswirkungen in keinem Verhältnis zur erzeugten Energiemenge und der erzielten CO2-Minderung.

Was ist daran so schwierig zu verstehen?

 

D.h. dieser BUND und Konsorten schreien erst Hü (regenerative Energien) und jetzt Hott (Wasserkraft ist Teufelszeug)? 

Es soll noch andere regenerative Energien geben.

 

Oder wird gleich der St. Florian angerufen (Energie für unsere Skigebiete gerne, aber bitte Eneergieerzeugung nicht bei uns)?

Im Hintersteiner Tal gibt es kein Skigebiet!? Seit wann setzt sich der BUND für künstliche Beschneiung ein!??



#14 bergsteigen_extrem

bergsteigen_extrem

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Geschrieben 24 September 2015 - 14:06

Ich zitiere ein letztes Mal...

 

Leere Versprechungen!

 

 

Schwere ökologische Auswirkungen wegen so einem Kleinkraftwerk, was denn für Auswirkungen? Dass etliche Kubikmeter Erde versetzt werden, ein paar Artenpopulationen im Umkreis von 100 m und etwas stromauf- und abwärts ihre Besiedlunge ändern?

 

Was glaubst du wass für schwere ökologische Auswirkungen eine Lawine oder ein Vulkanausbruch hat.

 

Wahrhaft schwere ökologische Auswirkungen hat es, dass in deiner Familie und deinem Freundeskreis dieses Jahr wieder 10 Kinder geboren werden, die alle Windeln, Heizung und eine Playstation brauchen.

 

Was glaubst du was für Leute im Propagandaministerium für Naturschutz sitzen, was die für Strom ziehen für Autos fahren und Häuser bauen, was das für ökologische Auswirkungen hat.

 

Willkommen in der Realität, auch wenn du nichts merkst und auch wohl nie merken wirst, aber du bist mittendrin.

 

Und damit du und deinesgleichen jetzt einen Existenzberechtigung zum Mosern habt, werden jetzt "bessere" erneuerbare Energien referenziert. Ja was denn? Windmühlen in Hindelang? Solarzellen? Weißt du was für ein Schmutz mit der Produktion, Entsorgung und dem Schiffstransport (Wale werden traumatisiert und verstümmelt!) von Solarzellen und Wechselrichtern einhergeht?

 

Den Schuß hast du nicht gehört! Nochmal: Komm an in der Realität.

 

Wir alle ziehen uns fett den Strom!


Bearbeitet von bergsteigen_extrem, 24 September 2015 - 14:19.


#15 Lampi

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Geschrieben 24 September 2015 - 15:01

Das ist mal wieder typisch. Gehen den beiden hier scheibenden Gesellschaftern die Argumente aus, dann werden sie ausfällig.


Bearbeitet von Lampi, 24 September 2015 - 15:02.

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#16 bergsteigen_extrem

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Geschrieben 24 September 2015 - 15:10

Was glaubst du, wenn jetzt Windräder in Hindelang gebaut werden sollen, was dann der Verein von NOlympia herumschreit. Kleinkraftwerke sind umweltgefährlich? Was für ein Geschrei wird erhoben, wenn ein Großkraftwerk geplant werden sollte!

 

Ich wage die Prognose, egal was passiert: Das Rumgeschrei kommt doch.

 

Ich denke auch nicht, dass NOlympia nicht einsichtsfähig ist, ich denke er muss das schlicht alles hier veröffentlichen. Für mich liegt es ziemlich auf der Hand: was NOlympia hier macht ist gewerblicher Spam für seinen Verein, genau das und nichts anderes. Der ist im Gewerbe mit dem lukrativen Handel mit dem schlechten Gewissen.

 

Ist aber nicht mein Problem. Ich bin draußen hier.


Bearbeitet von bergsteigen_extrem, 24 September 2015 - 15:20.


#17 NOlympia2018

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Geschrieben 24 September 2015 - 15:12

SZ-Kommentar vom 10. August 2015: Dreist und ungeniert

 

 

In Bayern gibt es 4250 Wasserkraftwerke. Aus energiepolitischer Sicht sind aber nur die 110 großen Anlagen mit einer Leistung ab fünf Megawatt aufwärts bedeutsam. Sie erzeugen mehr als 80 Prozent des Wasserstroms. Die anderen 4140 Kraftwerke - zu ihnen würde auch die Anlage Älpele mit ihren 4,3 Megawatt Leistung zählen - teilen sich den Rest. Im Zuge der Energiewende soll nun die Produktion von Wasserstrom um zehn Prozent gesteigert werden. Alle Fachleute sagen, dass dies durch eine Modernisierung nur der großen Wasserkraftwerke zu erreichen ist - und zwar locker. Neue Kleinanlagen wie Älpele sind überflüssig. Vor allem, wenn sie einen Naturschatz wie die Eisenbreche kaputt machen.



#18 Lampi

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Geschrieben 25 September 2015 - 09:55

Allein durch Renovierung der Laufwasserkraftwerke am Neckar wird mehr zusätzliche Leistung erzeugt als durch das Ausschöpfen des gesamten P0tenzials von Kleinwasserkraftwerken in Deutschland.

Was glaubst du, wenn jetzt Windräder in Hindelang gebaut werden sollen, was dann der Verein von NOlympia herumschreit

Möglicherweise hast Du sogar Recht.

 

Und ich teile die von interessierter Seite gut gesponsorte Hetze auf die Windkraft nicht. Ein Abstandsgebot ist schön und gut, aber 2 km sind einfach total überzogen. Vor allem, weil vor allem die davon profitieren, die mittels Zersiedelungsprämie möglichst weit von der Arbeit weg wohnen können und die weiter "innen" wohnende Bevölkerung mit ihren SUV beglücken.

Ich hätte kein Problem damit, am ohnehin hässlichen Schiort Oberjoch zwei 6 MW- Windräder hinzustellen. Das wäre dann etwa doppelt so viel Strom.


Bearbeitet von Lampi, 27 September 2015 - 06:05.

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#19 Flachlandtiroler

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Geschrieben 25 September 2015 - 11:42

Ich zitiere ein letztes Mal das Bundesamt für Naturschutz (nicht zu verwechseln mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz!):

 

[Bei Klein- (und Kleinst-)wasserkraftanlagen] stehen die gravierenden ökologischen Auswirkungen in keinem Verhältnis zur erzeugten Energiemenge und der erzielten CO2-Minderung.

Was ist daran so schwierig zu verstehen?

 

D.h. dieser BUND und Konsorten schreien erst Hü (regenerative Energien) und jetzt Hott (Wasserkraft ist Teufelszeug)? 

Es soll noch andere regenerative Energien geben.

 

Oder wird gleich der St. Florian angerufen (Energie für unsere Skigebiete gerne, aber bitte Eneergieerzeugung nicht bei uns)?

Im Hintersteiner Tal gibt es kein Skigebiet!? Seit wann setzt sich der BUND für künstliche Beschneiung ein!??

 

Im Detail argumentierst Du ziemlich schlampig...

 

Beim Skigebiet war ja schon weiter oben von dem am *Oberjoch* die Rede, wo man beliebig sinnlos verpulverte Energie sparen könnte.

 

Du hattest drei Hyperlinks gepostet, 1x BfN und 2xBUND. Ich bezog mich auf letztere.

Dass ich ggü. einer hier pauschal zitierten Aussage des BfN zurecht skeptisch bin sieht man ja an deiner nächsten Eingabe:

 

 

 

SZ-Kommentar vom 10. August 2015: Dreist und ungeniert

 

 

In Bayern gibt es 4250 Wasserkraftwerke. Aus energiepolitischer Sicht sind aber nur die 110 großen Anlagen mit einer Leistung ab fünf Megawatt aufwärts bedeutsam. Sie erzeugen mehr als 80 Prozent des Wasserstroms. Die anderen 4140 Kraftwerke - zu ihnen würde auch die Anlage Älpele mit ihren 4,3 Megawatt Leistung zählen - teilen sich den Rest. Im Zuge der Energiewende soll nun die Produktion von Wasserstrom um zehn Prozent gesteigert werden. Alle Fachleute sagen, dass dies durch eine Modernisierung nur der großen Wasserkraftwerke zu erreichen ist - und zwar locker. Neue Kleinanlagen wie Älpele sind überflüssig. Vor allem, wenn sie einen Naturschatz wie die Eisenbreche kaputt machen.

 

 

Aha, also 5 MW sind ok aber 4,3 problematisch LOL


 



#20 NOlympia2018

NOlympia2018

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Geschrieben 25 September 2015 - 12:50

Beim Skigebiet war ja schon weiter oben von dem am *Oberjoch* die Rede, wo man beliebig sinnlos verpulverte Energie sparen könnte.

 

Kann mir jemand helfen, wo das Oberjoch erwähnt sein soll?

 

BN (und DAV) sollen also ihren Widerstand gegen die Verbauung der Eisenbreche aufgeben, weil der erzeugte Strom dringend zum Betrieb von Schneekanonen am Oberjoch benötigt wird? Gleichzeitig gegen den weiteren Ausbau des Skitourismus (bzw. gegen dessen staatliche Subventionierung) anzukämpfen und vor der Zerstörung von Schutzgebieten zu warnen, ist doch mehr als konsequent.