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Jubiläumsgrat Seillänge


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15 Antworten in diesem Thema

#1 Frank Mehlhop

Frank Mehlhop

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Geschrieben 10 May 2017 - 11:22

Servus,

 

am Jubiläumsgrat gibt es Abseilstellen.

Wie lang sollte das Seil sein, dass man mitnimmt? (In Richtung von Zugsp. zur Alpsp.)

(Ich weiß, es geht auch ohne abseilen.

Aber da ich schon mal den Gurt anhabe und Abseilen sicher und am Ende auch zügig ist, ziehe ich dies in Betracht.)

 

Grüße,

von Frank


Bearbeitet von Frank Mehlhop, 10 May 2017 - 11:23.


#2 allahopp

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Geschrieben 10 May 2017 - 13:47

Ein paar mehr Infos wären nützlich..

 

1. gehst Du alleine, und bist Du erfahren ein 30iger, da du wahrscheinlich nicht mit einem "regulären" biwak planst, oder besser keins, da Geschwindigkeit zählt

2. Seid ihr zu zweit und weniger erfahren, ein 50iger, da ihr dann das Seil event auch zum sichern benutzen könnt, wenns mal "zwickt"#

3. Seid ihr zu zweit und erfahren, max. ein 30iger zum abseilen

4. bist Du allein und nicht so erfahren und mitm Biwak regulär planst, ein 50 iger, gibt beim Schlechtwettereinbruch Nebel mehr "Sicherheit" beim "Abseilen" und zum Biwakplatz suchen. Dann aber Steigklemme nicht vergessen.



#3 Frank Mehlhop

Frank Mehlhop

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Geschrieben 10 May 2017 - 16:18

Oh danke, das ist ja sehr ausführlich! :-)

Also 30 m. (bedeutet max. 15 m abseilen)

Ich werde evtl. solo oder auch zu zweit gehen,

habe ausreichend Klettererfahrung und einige hochalpine Erfahrung.

(Das sollte man glaube ich auch mindestens auf diesem Pfad haben. ;)

 

Frank



#4 rolf

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Geschrieben 10 May 2017 - 16:18

Die Stellen an denen du abseilen willst sind mit Stahlseil ausgerüstet. Da brauchts kein Seil.
Es gibt aber Stellen am Grad wo das Seil nicht ganz verkehrt ist bzw. Wo es kein Stahlseil gibt.

#5 Frank Mehlhop

Frank Mehlhop

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Geschrieben 10 May 2017 - 16:36

Ich habe heute auf youTube Filme vom Grat gesehen.

An einer Stelle war ein Abseilring und kein Drahtseil, aber eine evtl. dreier Kletterstelle (abwärts).

Ich weiß nun nicht wie oft dies auf dem gesamten Weg vorkommt?!

Ich möchte betonen , dass es mir nicht darum geht mich mit anderen anzuseilen.



#6 rolf

rolf

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Geschrieben 10 May 2017 - 17:45

Wenn man von der Zugspitze kommt und die erste scharfe Stelle (ausgesetzt 3)ohne Seil klettert, dann braucht man auch für die Zwischenabstiege an den Türmen kein Seil.

#7 Klugscheisser

Klugscheisser

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Geschrieben 10 May 2017 - 18:49

Wenn man von der Zugspitze kommt und die erste scharfe Stelle (ausgesetzt 3)ohne Seil klettert, dann braucht man auch für die Zwischenabstiege an den Türmen kein Seil.

Du meinst, wenn er diese Stelle ohne Seil schafft, kann er zurück zur Hütte und das Seil dort deponieren?

Wir haben damals sogar einen Haken geschlagen, da die Stelle im Spätherbst, morgens noch etwas vereist war... ;)



#8 Lampi

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Geschrieben 11 May 2017 - 22:03

Wenn man von der Zugspitze kommt und die erste scharfe Stelle (ausgesetzt 3)ohne Seil klettert, dann braucht man auch für die Zwischenabstiege an den Türmen kein Seil.

Das ist nicht so sicher. die "Scharfe Stelle" ist sauber und geröllfrei. Die Füße stehen stabil auf festem Boden. Die Zwischenabstiege sind mitunter brüchig und geröllübersät. Mein Ding war das nicht. Die Abseilstelle mit dem massiven Ring (ist ohnehin nur eine am gesamten Weg) bin ich abgestiegen (da war eine Warteschlange am Ring), den mitunter üblen Bruch haben wir insgesamt an etwa 6 Stellen gesichert.


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#9 Frank Mehlhop

Frank Mehlhop

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Geschrieben 12 May 2017 - 07:48

Hallo Lampi,

 

du schreibst Ihr habt am Bruch an etwa 6 Stelle gesichert.

Wie habt Ihr gesichert? Habt Ihr einen Stand gebaut oder Euch aneinander gesichert (gehen am Seil) oder wie?



#10 allahopp

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Geschrieben 12 May 2017 - 08:09

Lampi baut Stände immer, indem er den unteren Teil seiner Hosen um ein selbstgebautes Steinmanderl knotet :blink: :D

 

 

Mensch Frank, Du bist doch erfahren???!! kommst Du um die Eck, guggst Du die nächsten 50m und entscheidest als "Seilerster" was getan wird!

 

Sonst kommt klugscheisser gleich hier mit dazu und will die Trittfolge bei der Umgehung des 4ten Türmchens südseitig nach der Abseilstelle posten..


Bearbeitet von allahopp, 12 May 2017 - 08:15.


#11 Lampi

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Geschrieben 12 May 2017 - 10:04

du schreibst Ihr habt am Bruch an etwa 6 Stelle gesichert.

Wie habt Ihr gesichert? Habt Ihr einen Stand gebaut oder Euch aneinander gesichert (gehen am Seil) oder wie?

Unterschiedlich. Bei der nordseitigen Umgehung eines Gratzackens stellte sich einer etwa 5 m tiefer in die Südseite (und machte Körpersicherung). Einmal war ein älteres, aber sehr massives Stück Eisen (vermutlich vom ehem. Klettersteig),. Einmal haben wir am vorhandenen Klettersteig die letzte Halterung benutzt - das einzige Mal, dass wir im äußeren Teil gesichert haben, im Nachhinein gesehen war das unnötig. Ansonsten fanden wir immer irgend welche Fels- Zapfen/Köpfe.

Die zu sichernden Passagen waren max. 15 Meter lang. 

 

Es geht ja nicht darum, Faktor- Zwei- Stürze abzusichern, sondern nur darum, ins Rutschen Geratene schnell zu bremsen.


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#12 rolf

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Geschrieben 12 May 2017 - 12:30

Jetzt verstehe ich endlich wieso der Lampi immer ohne Hosen dasteht.

Jetzt aber im Ernst.
Der Jubi ist ein langer Grat mit Schwierigkeit bis 3. Oft mit Stahlseil entschärft. Thats it. Die Tour wird auch oft im Winter begangen. Auch von nicht Extremen. Also, feuchtes Höschen wechseln und ran.
Nochn Tip.
Nicht aufm Münchner Haus übernachten. Ist ein ziemlich übler Schuppen mit dem weltweit schlechtgelauntestem Hüttenwirt den ich je getroffen habe.
Mach die Tour auf zwei Tage und Schlaf im Biwak. Das macht die Tour um Klassen besser.
Berg Heil

#13 allahopp

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Geschrieben 12 May 2017 - 12:44

Jepp. Punkt.

#14 Frank Mehlhop

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Geschrieben 14 May 2017 - 12:14

Ich danke Euch allen für Eure Meinungen und Informationen!  :) 

 

Herzliche Grüße

von Frank



#15 aleph1

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Geschrieben 14 May 2017 - 13:33

Bei ausreichend Klettererfahrung für die Tour finde ich 30 m 8,9 mm Einfachseil angemessen. Wer mehr Reserve will 40 m.



#16 allahopp

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Geschrieben 14 May 2017 - 14:19

Zu spät. Der Franky iss schon eingestiegen :P