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Wanderführerausbildung: Deutschland oder Österreich?

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7 Antworten in diesem Thema

#1 _Raffae_(Gast)

_Raffae_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 19 November 2017 - 16:46

Hallo DAV-Community,

ich würde kommendes Jahr gerne die Ausbildung zum Wanderführer machen. Man kann die Ausbildung in Deutschland oder Österreich machen. In Deutschland beinhaltet die Ausbildung 42 Tage + 20 Tage Praktikum und kostet überschlagen ca. 2000€. In Österreich hingegen beinhaltet der Kurs nur 15 Tage und kostet beinahe die Hälfte. Dass die deutsche Ausbildung mehr Fachwissen beinhaltet ist klar, doch gibt es auch einen Unterschied in der Qualifikation der Ausbildung?

Gibt es zukünftig evlt. Gesetzesänderungen, die sich auf die jeweiligen Qualifikationen auswirken?

 

Danke schonmal im Vorraus :)

Grüße



#2 _allahopp_(Gast)

_allahopp_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 19 November 2017 - 17:38

Wer verlangt denn für sowas Geld? :blink:

 

Wozu braucht man diese Ausbildung? :ph34r:

 

Ein wirklich ernst gemeinter Tipp: Wieviel Wanderungen musst du "führen", um in die Gewinnzone zu kommen? Und wer will geführt werden? Und wenn keine kommerzielle Interessen dahinterstehen... :blush: es gibt die Dinge, die braucht die Welt sowasvon nicht, aber vlt. genau deswegen.. ;)

 

Bei einer Ausbildung zum Altenpfleger kannste auch Wanderführer sein :)

 

P.S. Bitte poste mal die Qualifikationen, die man erbringen/nachweißen muss! :) 


Bearbeitet von allahopp, 19 November 2017 - 17:40.


#3 _Lampi_(Gast)

_Lampi_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 20 November 2017 - 11:35

Das mit dem Altenpfleger kommt ganz gut hin - sofern man nicht das Glück hat, von irgend welchen Jugendgruppen gebucht zu werden. Tatsächlich ist ein Fokus auch auf "Koronarsport" und z.B. darauf, zu erkennen, wann jemand kurz vor dem Umkippen ist.



#4 _jennerweinjunior_(Gast)

_jennerweinjunior_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 20 November 2017 - 20:40

Bei der Schulung zum Bergwanderführer in Deutschland gehört z. Bsp. auch Erste-Hilfe zum Lehrinhalt, was in Tirol & Kärnten durch einen vorzuweisenden Schulungsnachweis entfällt.

Persönlich würde ich die Ausbildung in Tirol machen, die findet im Winterteil im hinteren Wipptal statt und gilt als sehr gut und umfassend. Gerade die Tiroler Schneeschuhschulung wurde vom DAV 1:1 als Fortbildung "Schneeschuhbergsteigen" übernommen!

 

@allahopp: Die Bergwanderführerausbildung wurden von den Bergführerverbänden gestartet, um Bergführer in den immer stärker aufkommenden Bereichen Bergwandern & Schneeschuhwandern zu entlasten, bei gleichzeitigem kostengünstigeren Aufwand & Angebot. Die Ausbildung beinhaltet gletscher- & seilfreies Gehen im Gelände ohne Fels. Also keine Gletscherberührung sowie keine Klettereien über UIAA 1-2 hinaus oder ausgewiesene Klettersteige. Dies gilt alles auch im Winter mit Schneeschuhen. In der Schweiz ist Bwf nicht anerkannt, gibt aber auch dort diverse Hintertürchen. Und bei voller Auftragslage kommt ein Bergwanderführer (Wandern boomt ja gerade) im Monat auch auf ein erträgliches Lohnniveau.



#5 _allahopp_(Gast)

_allahopp_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 21 November 2017 - 05:06

Moin Holger,

 

thx für Deine Mühe, mir zu antworten. Klingt ja auch nicht unlogisch, sei es aus marktwirtschaftlichen Gründen oder aus Bedarfsgründen, ein neues Betätigungsfeld für Übungsleiter zu kreieren. Aber seien wir doch mal ehrlich. Was ist schon erste Hilfe? Das ist eine Selbstverständlichkeit, dass man diese leistet. Egal ob man einen Intensivkurs Tiroler Bergführer oder in der VHS absolviert hat. Nen verstauchten Fuss zu stabilisieren, zu kühlen, gut zuzusprechen oder ne Trage zu bauen kann/muss/wird JEDER in einer Notsituation hinbekommen. Und der Trend? Ja der Trend..der Trend ist der bei uns, dass für jeden PUBS mittlerweile auf dieser Welt (Wohlstandswelt) ein Hype gemacht wird, hasste nicht gesehen..fängt doch  im Kleinen an, Zahnputzführerschein, Schuhanziehdiplom, Nasenputzzertifikat,..

Mal wirklich ehrlich, wadd iss`n WANDERN? Ein Fuss vor den anderen setzen um von A nach B zu kommen und zurück(bestenfalls). Und ja ich weiß, wie toll manche geführten Wanderungen sind, weil noch viel über die Natur und Zeitgeschichte erzählt wird, gepaart mit spannenden, didaktischen, gruppendynamischen Spielchen zwischendurch, um ein unvergessenes Lächeln in die Gesichter der Wanderer zu zaubern..Kaffgruß aus de Pallz, Tom

 

 

Èben les` ich im Eingangspost, dass der Kurs in Österreich "nur 15 Tage" dauert! :blink:  :blink:  :D  :D ich lach mich schlapp, was für ne Abzocke!


Bearbeitet von allahopp, 21 November 2017 - 05:13.


#6 _Harzer_(Gast)

_Harzer_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 21 November 2017 - 17:17

Es gab manchen großen Kletterer der nach einen großen Berg auf Leichten Wanderpfaden sich Hingefallen sind und sich verletzt Haben. :blink: 



#7 _allahopp_(Gast)

_allahopp_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 21 November 2017 - 18:38

:wacko:  Selbstzensur a la Klugscheisser.

 

Mach den Ö- Schein Holger, und alles ist gut :) 


Bearbeitet von allahopp, 21 November 2017 - 19:10.


#8 _jennerweinjunior_(Gast)

_jennerweinjunior_(Gast)
  • Gäste

Geschrieben 25 November 2017 - 13:28

Mach den Ö- Schein Holger, und alles ist gut :)

 

Organisiere Schneeschuhtouren ohne Führungsanspruch und gut ist, mehr brauchts nicht.

War über 30 Jahre als "Führer" in einer anderen Sparte tätig, inkl. Ausbildertätigkeit & PSA-Beauftragter! Bin jetzt Berufsunfähig und genieße nun das Leben ohne Streß und Dauerverantwortung! :)


Bearbeitet von jennerweinjunior, 25 November 2017 - 13:28.




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