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Volksbegehren "Betonflut eindämmen"


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20 Antworten in diesem Thema

#1 NOlympia2018

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Geschrieben 27 December 2017 - 16:00

In Bayern werden in diesen Tagen die letzten der benötigten 25000 Unterschriften für das Volksbegehren "Betonflut eindämmen" gesammelt. Wer noch zu den 25000 Unterstützern gehören möchte, kann hier nachlesen, wo und wie das möglich ist. Mit Beginn der Eintragungsfrist auf den bayerischen Rathäusern zur Mitte des kommenden Jahres ist dann jedeR einzelne bayerische Wahlberechtigte gefragt, die grenzenlose Flächenversiegelung zu bremsen oder auch nicht.

 

Bislang wird das Volksbegehren unterstützt von: Grüne, ödp, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Landesbund für Vogelschutz, NaturFreunde Bayern.



#2 Lampi

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Geschrieben 28 December 2017 - 20:49

Ich werde das mal in die einschlägigen Sozialen Netzwerke einbringen.

Danke für den TIpp.


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#3 NOlympia2018

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Geschrieben 09 January 2018 - 19:11

Grüne Bayern: Volksbegehren „Betonflut eindämmen“: Bündnis meldet 46.000 gesammelte Unterschriften

 

 

Bis Ende Dezember wurden landesweit über 46.000 Unterschriften gesammelt – das entspricht etwa der Größenordnung beim erfolgreichen Volksentscheid für den Nichtraucherschutz.



#4 NOlympia2018

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Geschrieben 05 February 2018 - 23:26

BN: Bund Naturschutz unterstützt Volksbegehren "Damit Bayern Heimat bleibt, Betonflut eindämmen"



#5 anaj

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Geschrieben 06 February 2018 - 13:48

Das "Volksabegehren Betonflut eindämmen" läuft nur in Bayern?
Ich habe davon unter dem Begriff "Flächenfrass" gehört. Und das trifft diese augenscheinliche Tatsache gut.
So viele Gewerbegebiete (mit grossen Parkplätzen die viel Boden versiegeln inkl. der dazu gebauten Strassen) sind in letzter Zeit
aus dem "Boden gestampft" worden.
http://www.deutschla...ticle_id=408453
Im Deutschlandfunk kam vor kurzem dazu eine Sendung.

#6 Lampi

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Geschrieben 06 February 2018 - 15:29

Ich finde das ohnehin seltsam, ausgerechnet in der Usa, wo es Platz ohne Ende gibt, stehen riesige Wolkenkratzer herum. Warum setzt sich solch flächensparendes Bauen (außer in Bankfurt) nicht bei uns durch?


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#7 NOlympia2018

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Geschrieben 10 February 2018 - 09:26

Das "Volksabegehren Betonflut eindämmen" läuft nur in Bayern?

 

Für ein Volksbegehren auf Bundesebene gibt es bislang keine rechtliche Grundlage...



#8 koko

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Geschrieben 12 February 2018 - 01:19

Deutschland ist bereits jetzt eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. In den nächsten Jahren wird die Bevölkerung um weitere Millionen wachsen - und die benötigen Wohnungen ! Dafür werden wohl auch einige qkm zubetoniert werden ...


Bearbeitet von koko, 12 February 2018 - 01:20.

LG
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#9 Lampi

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Geschrieben 12 February 2018 - 13:12

Oder man baut nach oben.


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#10 jennerweinjunior

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Geschrieben 12 February 2018 - 14:08

Jawoll, am besten rund um den Frankfurter Flughafen! Und die Start- & Landebahnen sind ideale Zufahrtsstrassen mit Parkmöglichkeiten für die neuen Anwohner.


Gruß, Holger


#11 koko

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Geschrieben 12 February 2018 - 14:22

Oder man baut nach oben.


Im Münchner Norden werden Bolzplätze zugebaut mit "Wohnen für alle"
LG
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#12 Lampi

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Geschrieben 13 February 2018 - 10:06

1. Mit "oben" ist nicht der Norden gemeint sondern wirklich nach oben (im Sinne von "mehr Stockwerke"). das wäre auch im Sinne kürzerer Zugangswege zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

2. Ja, ich weiß, dass das in manchem Baugrund nicht oder nur zu unverhältnismäßig hohen Kosten möglich ist.


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#13 anaj

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Geschrieben 14 February 2018 - 18:55

Das "Volksabegehren Betonflut eindämmen" läuft nur in Bayern?

 
Für ein Volksbegehren auf Bundesebene gibt es bislang keine rechtliche Grundlage...

schade, wieso eigentlich?
der Flächenfrass ist bundesweit, es werden immer neue Gewerbeflächen "auf der grünen Wiese" erschlossen, die viel
Fläche versiegeln.

#14 NOlympia2018

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Geschrieben 14 February 2018 - 22:45

 

 

Das "Volksabegehren Betonflut eindämmen" läuft nur in Bayern?

 
Für ein Volksbegehren auf Bundesebene gibt es bislang keine rechtliche Grundlage...

 

schade, wieso eigentlich?

 

Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages (17.02.14): Volksbegehren und Volksentscheid auf Bundesebene



#15 koko

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Geschrieben 14 February 2018 - 22:46

1. Mit "oben" ist nicht der Norden gemeint sondern wirklich nach oben (im Sinne von "mehr Stockwerke"). das wäre auch im Sinne kürzerer Zugangswege zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

2. Ja, ich weiß, dass das in manchem Baugrund nicht oder nur zu unverhältnismäßig hohen Kosten möglich ist.

 

d.h. wer im Haus mit Garten wohnt, im Grünen außerhalb der Stadt und mit dem Auto zur Arbeit pendelt, trägt mehr zum Flächenfrass bei als der Bewohner eines Hochhauses im U-Bahn-Bereich ...

 

Wieviel Fläche versiegelt wird, hängt von der Anzahl der Menschen und ihrer Lebensweise ab. Ein Gewerbegebiet entsteht nur, wenn das dort angesiedelte Gewerbe die Unkosten erwirtschaftet, z.B. weil die Leute lieber mit dem Auto zum Großmarkt fahren statt mit dem Fahrrad zum (evtl. teureren) Supermarkt in der Nähe.

 

Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Erde und das wird in den nächsten Jahren noch zunehmen.

Mehr Menschen => mehr Wohnungen => mehr Strassen ==> mehr Flächen werden versiegelt.


LG
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#16 koko

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Geschrieben 14 February 2018 - 23:36

Hinweis auf Vortrag:
„Flächenfraß, gesichtslose Architektur, seelenlose Dörfer - zerstören wir unsere Heimat?“

https://oedp-muenche...e-Beschnitt.pdf
LG
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#17 Klugscheisser

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Geschrieben 17 February 2018 - 09:28

Bei der gerade in Gang kommenden, großen Völkerwanderung, wird das Wort Heimat zukünftig eh weiter an Bedeutung verlieren.


Bearbeitet von Klugscheisser, 17 February 2018 - 09:46.


#18 Lampi

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Geschrieben 17 February 2018 - 18:52

Bei der gerade in Gang kommenden, großen Völkerwanderung, wird das Wort Heimat zukünftig eh weiter an Bedeutung verlieren.

Oder gewinnen.

Immerhin haben wir jetzt ein Heimatministerium.


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#19 Lampi

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Geschrieben 17 February 2018 - 18:58

 

1. Mit "oben" ist nicht der Norden gemeint sondern wirklich nach oben (im Sinne von "mehr Stockwerke"). das wäre auch im Sinne kürzerer Zugangswege zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

2. Ja, ich weiß, dass das in manchem Baugrund nicht oder nur zu unverhältnismäßig hohen Kosten möglich ist.

 

d.h. wer im Haus mit Garten wohnt, im Grünen außerhalb der Stadt und mit dem Auto zur Arbeit pendelt, trägt mehr zum Flächenfrass bei als der Bewohner eines Hochhauses im U-Bahn-Bereich ...

 

Kluges Mädel. Es gibt auch alle Zwischenformen.

 

 

Wieviel Fläche versiegelt wird, hängt von der Anzahl der Menschen und ihrer Lebensweise ab. Ein Gewerbegebiet entsteht nur, wenn das dort angesiedelte Gewerbe die Unkosten erwirtschaftet, z.B. weil die Leute lieber mit dem Auto zum Großmarkt fahren statt mit dem Fahrrad zum (evtl. teureren) Supermarkt in der Nähe.

 

 

Schon heute sind über die Hälfte der Gewerbegebiets- Flächen Großmärkte, Parkplätze und ihre Erschließung

 

 

Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Grundsteuer vom Gebäudewert trennen und nur die bebaute Fläche besteuern. Ressourcenverbrauch statt Arbeit besteuern.


Bearbeitet von Lampi, 17 February 2018 - 19:00.

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#20 koko

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Geschrieben 18 February 2018 - 00:54

Zwischenformen verbrauchen mehr Fläche, das zu verhindern scheint Ziel der Unterschriftenaktionen zu sein.

Nach oben bauen und nachverdichten sind gute Möglichkeiten, um viele Menschen unterzubringen, aber weniger Flächen zu verbrauchen. Gute Beispiele: Die überfülltesten Orte der Welt:
https://web.de/magaz...e-welt-32787546

Bearbeitet von koko, 18 February 2018 - 01:10.

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